- 27.07.2015, 09:42:45
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Greenpeace und GLOBAL 2000 protestieren vor OMV-Tankstellen
NGOs fordern vor Vertragsunterzeichnung Konzern auf, Adria-Ölbohrpläne fallen zu lassen
Utl.: NGOs fordern vor Vertragsunterzeichnung Konzern auf,
Adria-Ölbohrpläne fallen zu lassen =
Wien (OTS) - Seit heute Früh protestieren AktivistInnen der
Umweltschutzorganisationen GLOBAL 2000 und Greenpeace vor
OMV-Tankstellen in Wien. Ab morgen auch in Graz, Linz und Innsbruck.
Mit Flyern und Bannern informieren sie die Öffentlichkeit über das
unverantwortliche Vorhaben der OMV, in der kroatischen Adria nach Öl
zu bohren. Die Aktion wird bis Freitag andauern. Bis dahin kann die
Bevölkerung den Ölkonzern noch auffordern, die Bohrpläne in der Adria
fallen zu lassen. Denn die OMV plant die für die Bohrungen
notwendigen Verträge noch im Juli zu unterschreiben.
"Mit der Unterstützung der österreichischen Bevölkerung können wir
die OMV-Konzernverantwortlichen zum Überdenken dieses schlechten
Plans bringen und damit die Vertragsunterzeichnung noch verhindern",
erklären die beiden Kampagnensprecher Lukas Meus von Greenpeace und
Reinhard Uhrig von GLOBAL 2000. "Ob per Telefon, E-Mail oder über die
sozialen Netzwerke - jede Kontaktaufnahme zählt, damit die OMV sieht,
dass wir die Zukunft der Adria nicht den Ölkonzernen überlassen."
Anfang dieses Jahres hat sich die OMV sieben der insgesamt zehn
vergebenen Lizenzen für Ölfördergebiete in der Adria gesichert,
einige davon in unmittelbarer Nähe von Nationalparks und vor der
historischen Stadt Dubrovnik. "Die OMV kann Ölunfälle nicht
verhindern. Erst Anfang des Jahres war die OMV für den mittlerweile
dritten Ölunfall in den letzten fünf Jahren vor der Küste Neuseelands
verantwortlich. Jetzt gefährdet die OMV Österreichs beliebteste
Urlaubsregion und den wichtigsten Wirtschaftszweig Kroatiens, den
Tourismus", so Greenpeace-Sprecher Lukas Meus.
Der Widerstand gegen die Ölförderung in der Adria wird immer lauter.
Mehr als 50 Prozent der kroatischen Bevölkerung sprechen sich gegen
die Ölbohrpläne aus. Knapp 75 Prozent fordern eine Volksabstimmung.
"Der zu einem Drittel in öffentlichem Besitz stehende OMV-Konzern
kann nicht nahtlos die Stimme der Öffentlichkeit und die immer lauter
werdende internationale Kritik ignorieren", sagt Reinhard Uhrig,
Kampagnenteam-Leiter von GLOBAL 2000. "Auch ein Ölkonzern kann und
muss in Zeiten der sinnlosen Zerstörung unserer Naturschätze
verantwortlich investieren."
Die österreichische Bevölkerung setzt sich auch für die Zukunft der
Adria ein. Mehr als 25.000 Menschen fordern mit den Petitionen der
Umweltschutzorganisationen (www.greenpeace.at/adria,
www.global2000.at/sos-adria) die OMV auf ihre geplanten Ölbohrungen
fallen zu lassen.
Bildmaterial finden Sie unter
https://greenpeace.app.box.com/s/42eu7qbcdbr44wnlev395gapihbbynyh
Diese steht unter Angabe der Photo Credits zur einmaligen Nutzung
kostenlos zur Verfügung
(C) Greenpeace / Georg Mayer
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