Glawischnig: Faymann muss überforderter Innenministerin Asylagenden entziehen

Grüne: Kompetenz der Flüchtlingsunterbringung in NGO-Hand übergeben

Wien (OTS) - "Die Situation im Flüchtlingslager Traiskirchen nimmt immer dramatischere Ausmaße an. Kinder und Minderjährige müssen im Freien übernachten und die Lebensmittelversorgung ist laut Hilfsorganisationen ins Stocken geraten", ist die Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen Eva Glawischnig erschüttert. Die ohnehin schon unhaltbaren Zustände verschlechtern sich offenbar täglich, was veröffentlichte Fotos wie etwa jene der Caritas erneut belegen. "Mikl-Leitner ist mit ihrer Rolle als Innenministerin völlig überfordert und ruft täglich einen neuen Notstand aus, anstatt für Lösungen zu sorgen. Es ist an der Zeit, dass Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner der Ressortchefin die Asylagenden endlich entziehen und die Flüchtlingsunterbringung in fähige Hände übergeben", appelliert Glawischnig an die Regierungsspitze. "Es ist eine Schande für ein Land wie Österreich, dass schutzbedürftige Babys und Kleinkinder kein Dach über dem Kopf haben und damit der Unfähigkeit des Innenministeriums hilflos ausgeliefert sind."

Derweil wäre reichlich Expertise und Fachwissen in Österreich vorhanden. "Hier muss die Kompetenz in Fragen der Flüchtlingsunterbringung und Versorgung endlich in die Hände fähiger NGOs wie etwa Caritas oder Rotes Kreuz übergeben werden", fordert Glawischnig und ergänzt: "Auch Landeshauptmann Erwin Pröll könnte sofort dafür sorgen, dass Neugeborene nicht im Freien schlafen müssten, würde er endlich damit beginnen, neue Quartiere in Niederösterreich zu schaffen. Das Land Niederösterreich erfüllt die Asylquote ohne Traiskirchen bei weitem nicht."

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