Windbüchler: Unfassbare Angriffe auf Schutzsuchende in Wiener Neustadt sind nicht zu rechtfertigen

Sicherheitsvorkehrungen verschärfen, Flüchtlinge und Ehrenamtliche schützen

Wien (OTS) - "Ich bin entsetzt über diese gewalttätigen Anschläge auf Schutzsuchende in der Arena Nova in Wiener Neustadt", sagt die Grüne Nationalratsabgeordnete und Wiener Neustädterin Tanja Windbüchler-Souschill über den feigen Anschlag in der Nacht von gestern auf heute in Wiener Neustadt. Aus einem fahrenden roten Kastenwagen wurde auf eine Gruppe Flüchtlinge geschossen. Sechs Verletzte durch Geschoße von "Soft Air" - Gewehren mussten vom Roten Kreuz versorgt werden.

"Das Versagen in der Flüchtlingspolitik, die unmenschliche Versorgung von Schutzsuchenden und das politische Hick-Hack von SPÖ und ÖVP bedingen diese Gewalt. Diese Schüsse sind mit nichts zu rechtfertigen. Es braucht umgehenden Schutz für die Flüchtlinge und eine menschenrechtsbasierte Flüchtlingspolitik", ermahnt die Grüne alle handelnden politisch Verantwortlichen.

"Wiener Neustadt als 11. größte Stadt Österreichs kann Flüchtlinge versorgen und ein gewaltfreies, solidarisches Miteinander leben. Davon bin ich überzeugt. Als vor fünf Wochen 250 Flüchtlinge in der Arena Nova untergebracht wurden, als Außenstelle des Erstaufnahmezentrums Traiskirchen, kam es zu einer Welle der Solidarität und Spendenbereitschaft. Freiwillige unterstützen die Flüchtlinge vor Ort, das Rote Kreuz betreut die Schutzsuchenden ehrenamtlich rund um die Uhr. Und jetzt kam es zu diesem unfassbaren Attentat. Flüchtlinge sind keine Feinde, sie sind Schutzsuchende", hält Windbüchler fest.

Windbüchler erwartet von Bürgermeister Klaus Schneeberger umgehend einen Krisenstab einzusetzen und die Flüchtlinge tatsächlich auch zu schützen. "Es braucht Sicherheitsvorkehrungen am Gelände der Arena Nova für die Flüchtlinge und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Es braucht ein klares Signal für Menschlichkeit und Solidarität in der Stadt und es braucht die rasche Verurteilung jener, die diese gewaltvollen Anschläge verübt haben."

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