- 24.07.2015, 11:40:01
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Windbüchler: Unfassbare Angriffe auf Schutzsuchende in Wiener Neustadt sind nicht zu rechtfertigen
Sicherheitsvorkehrungen verschärfen, Flüchtlinge und Ehrenamtliche schützen
Utl.: Sicherheitsvorkehrungen verschärfen, Flüchtlinge und
Ehrenamtliche schützen =
Wien (OTS) - "Ich bin entsetzt über diese gewalttätigen Anschläge auf
Schutzsuchende in der Arena Nova in Wiener Neustadt", sagt die Grüne
Nationalratsabgeordnete und Wiener Neustädterin Tanja
Windbüchler-Souschill über den feigen Anschlag in der Nacht von
gestern auf heute in Wiener Neustadt. Aus einem fahrenden roten
Kastenwagen wurde auf eine Gruppe Flüchtlinge geschossen. Sechs
Verletzte durch Geschoße von "Soft Air" - Gewehren mussten vom Roten
Kreuz versorgt werden.
"Das Versagen in der Flüchtlingspolitik, die unmenschliche Versorgung
von Schutzsuchenden und das politische Hick-Hack von SPÖ und ÖVP
bedingen diese Gewalt. Diese Schüsse sind mit nichts zu
rechtfertigen. Es braucht umgehenden Schutz für die Flüchtlinge und
eine menschenrechtsbasierte Flüchtlingspolitik", ermahnt die Grüne
alle handelnden politisch Verantwortlichen.
"Wiener Neustadt als 11. größte Stadt Österreichs kann Flüchtlinge
versorgen und ein gewaltfreies, solidarisches Miteinander leben.
Davon bin ich überzeugt. Als vor fünf Wochen 250 Flüchtlinge in der
Arena Nova untergebracht wurden, als Außenstelle des
Erstaufnahmezentrums Traiskirchen, kam es zu einer Welle der
Solidarität und Spendenbereitschaft. Freiwillige unterstützen die
Flüchtlinge vor Ort, das Rote Kreuz betreut die Schutzsuchenden
ehrenamtlich rund um die Uhr. Und jetzt kam es zu diesem unfassbaren
Attentat. Flüchtlinge sind keine Feinde, sie sind Schutzsuchende",
hält Windbüchler fest.
Windbüchler erwartet von Bürgermeister Klaus Schneeberger umgehend
einen Krisenstab einzusetzen und die Flüchtlinge tatsächlich auch zu
schützen. "Es braucht Sicherheitsvorkehrungen am Gelände der Arena
Nova für die Flüchtlinge und die ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfer. Es braucht ein klares Signal für Menschlichkeit und
Solidarität in der Stadt und es braucht die rasche Verurteilung
jener, die diese gewaltvollen Anschläge verübt haben."
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