Staatssekretärin Steßl zu OECD-Länderbericht: Steuerreform erhöht Erwerbsanreize

Präsentation des Economic Review Austria 2015 im Bundeskanzleramt

Wien (OTS) - Kanzleramtsstaatssekretärin Sonja Steßl begrüßte anlässlich der Präsentation des jüngsten Länderberichts der OECD besonders die Tatsache, dass die positiven Effekte der Steuerreform seitens der OECD-Ökonomen besonders betont wurden. "Wir haben mit der Erhöhung der Negativsteuer genau das gemacht, was die OECD empfiehlt, nämlich die steuerliche Belastung des Faktors Arbeit vor allem für geringe Einkommen durch einen teilweisen Erlass der Sozialversicherungsbeiträge deutlich gesenkt. Dies steigert die Kaufkraft, die Nachfrage und somit auch Wachstum und Beschäftigung", so die Staatssekretärin bei der Präsentation, die von ihr heute, Dienstag, gemeinsam mit Bildungs- und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und mit dem stellvertretenden OECD-Generalsekretär, Stefan Kapferer, im Bundeskanzleramt vorgenommen wurde.

Das Schwerpunktthema des 2015er-Economic-Review ist Gendergerechtigkeit und hierbei vor allem die ökonomischen Aspekte der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Staatssekretärin Steßl hat daher in ihrem Statement auch einen Aspekt der jüngst im Nationalrat beschlossenen Steuerreform hervorgestrichen, auf dem bisher noch weniger der Fokus gelegen hat, nämlich zusätzliche Erwerbsanreize: "Wir haben die Negativsteuer mehr als verdreifacht, sie erstmals auch für Pensionistinnen und Pensionisten verfügbar gemacht und einen Teil der Entlastung bereits für das Veranlagungsjahr 2015 ermöglicht. Durch diese höhere Negativsteuer wird ein Teil der Sozialabgaben einer zusätzlich angenommenen Arbeitsstunde wieder rückerstattet." Auch dadurch entstehe über das Jahr gerechnet per Saldo eine Entlastung. Dadurch erhöhe sich aus rein steuerlicher Sicht der Anreiz, etwa in Teilzeit zusätzliche Arbeitsstunden anzunehmen. Staatssekretärin Steßl: "Wir hoffen dadurch auch auf einen Anstieg der Erwerbsquote, vor allem jener der Frauen."

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