- 13.07.2015, 09:37:24
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Mitterlehner/Stöger: 48 Millionen Euro für Spitzenforschung und Innovationen aus Österreich
Ausschreibung für neue Exzellenzzentren gestartet - Enge Partnerschaft von Wissenschaft und Wirtschaft sichert Wachstum, Beschäftigung und Know-how in Österreich
Utl.: Ausschreibung für neue Exzellenzzentren gestartet - Enge
Partnerschaft von Wissenschaft und Wirtschaft sichert
Wachstum, Beschäftigung und Know-how in Österreich =
Wien (OTS/Wien) - Die neue Ausschreibung des
Kompetenzzentren-Programms COMET unterstützt die Zusammenarbeit von
Spitzenforschern mit innovativen Unternehmen. Wissenschafts-,
Forschungs- und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und
Technologieminister Alois Stöger stellen insgesamt 47,6 Millionen
Euro an Bundesmitteln für bis zu sieben so genannte K1-Zentren zur
Verfügung. Gemeinsam mit den Förderungen der Länder und den
Eigenmitteln der beteiligten Unternehmen werden die neuen
Spitzenforschungszentren ein Volumen von 130 Millionen Euro umfassen.
Das Programm wird von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG
umgesetzt.
"Die Kompetenzzentren tragen wesentlich dazu bei, innovative Ideen
und Forschungsergebnisse aus der Wissenschaft möglichst schnell in
die heimische Wirtschaft zu bringen. Das wertet den Standort auf,
stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und sichert
Arbeitsplätze im Land", sagt Reinhold Mitterlehner, Vizekanzler und
Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. "Besonders
wichtig ist, dass durch unser Programm auch kleine und mittlere
Unternehmen einen Zugang zu exzellentem Know-how bekommen."
"In den Zentren arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen und
können dadurch international wettbewerbsfähige Spitzenforschung
leisten", meint Alois Stöger, Bundesminister für Verkehr, Innovation
und Technologie. "Das stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich und
trägt dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen.
Darüber hinaus leisten die Kompetenzzentren einen Beitrag, um
gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen, wie etwa in den
Bereichen Verkehr, Energie oder Medizin."
Die Ausschreibung ist für alle Themen offen, sie richtet sich sowohl
an bestehende Kompetenzzentren als auch an neue Konsortien in der
Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und wird im
Wettbewerbsverfahren entschieden. "In den K1-Zentren betreiben
wissenschaftliche Einrichtungen - Hochschulen und Forschungsinstitute
- gemeinsam mit Unternehmen kooperative Forschung auf hohem Niveau",
erläutern die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner.
"Die Zentren werden auf maximal acht Jahre eingerichtet, allerdings
mit einer Zwischenevaluierung nach vier Jahren."
Die Einreichung ist bis 2. Dezember möglich. Im Anschluss werden die
Projekte von einer internationalen Jury bewertet und zu einem Hearing
eingeladen. Eine endgültige Entscheidung über eine Förderung wird für
Sommer 2016 erwartet. Die Bundesmittel pro Zentrum und Jahr betragen
maximal 1,7 Millionen Euro. Mindestens 40 Prozent des Gesamtbudgets
müssen von den beteiligten Unternehmen aufgebracht werden, mindestens
5% von wissenschaftlichen Einrichtungen. Werden Anträge von
bestehenden K1-Zentren abgelehnt, können diese ein einjähriges
Phasing-Out beantragen.
Weitere Informationen unter www.ffg.at/comet
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