• 10.07.2015, 10:49:26
  • /
  • OTS0058 OTW0058

Meinl-Reisinger: Spricht diese FPÖ wirklich IHRE Sprache?

Richtungswahl im Herbst: Wien auf einen positiven Weg bringen – ohne Strache

Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS
Wien, schließt eine Koalition mit der FPÖ dezidiert aus.

Utl.: Richtungswahl im Herbst: Wien auf einen positiven Weg bringen
– ohne Strache =

Wien (OTS) - "Sie fallen wie die Termiten über Obstbäume her und
zerstören sie": Aussagen, wie diese von der nichtamtsführenden
Stadträtin Matiasek, sind seitens der FPÖ keine Seltenheit. "Ich bin
erschüttert und verstört, wenn ich solche Worte höre", so Beate
Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin von NEOS Wien. Bei einer Aktion am
Albertina Platz stellte sie in Anspielung auf die aktuelle
FPÖ-Plakatkampagne daher die Frage: "Sprechen Strache und seine Leute
wirklich die Sprache der Wienerinnen und Wiener?" Denn unter den
kürzlich vorgestellten ersten 10 Kandidatinnen und Kandidaten für den
Wiener Gemeinderat gab es keinen Einzigen, der noch nicht durch
menschenverachtende und hetzende Äußerungen aufgefallen ist.

Es erinnert an die Sprache einer Partei, die das dunkelste Kapitel
der europäischen Geschichte zu verantworten hat. "Dabei handelt es
sich nicht um verbale Ausrutscher, diese rechten Rülpser gehören in
der Strache-FPÖ zum guten Ton." Biertischpopulismus ist nicht nur bei
den fünf Burschenschaftern aus zum Teil als rechtsextrem anerkannten
Verbindungen zu finden, auch Nationalrätin Dagmar Belakovitsch-Jenewein
kopierte den Sager ihres Parteichefs Strache, dass Asylwerber doch in
Militärmaschinen abgeschoben werden sollten, "weil sie da schreien
können so laut sie wollen."

"Eine Partei, für die es ein politisches Statement ist, noch nie
einen Vertreter zu den Gedenkfeiern in Mauthausen entsandt zu haben,
ist für mich weit jenseits meiner persönlichen Hygienegrenze", stellt
Meinl-Reisinger klar. "Es liegt mir fern, den Wählerinnen und Wählern
dieser Partei ein so menschenverachtendes Gedankengut zu
unterstellen, wie es die Spitzenfunktionäre der FPÖ verbreiten."
Gerade aus diesem Grund sei es wichtig, darauf aufmerksam zu machen:
Die FPÖ ist mehr als nur eine rechtspopulistische Protestpartei.

Ein Großteil der Menschen, die Strache und seine Vasallen wählen,
haben mit diesem Gedankengut zum Glück nichts am Hut. "Sie sind
wütend und haben die Schnauze voll von einem politischen System, das
nur mit sich selbst beschäftigt ist, sich von Macht und Geld
korrumpieren lässt und die Sorgen und Ängste der Menschen nicht mehr
anspricht", so Meinl-Reisinger. Die Positionierung der FPÖ, für diese
dringende Erneuerung Wiens zu stehen, ist nur Fassade: Mit drei
nicht-amtsführenden Stadträten, zahlreichen
Bezirksvorsteherstellvertreter_innen und fetten Parteiförderungen
sind Strache und die FPÖ ein Teil dieses Systems, das sie nach außen
hin kritisieren.

Die Wienerinnen und Wiener wollen die längst fällige Veränderung für
Wien - und bei dieser Wahl geht es darum, welche Veränderung gewollt
wird. "Eine Partei, die außer Hass und Angst nichts zu bieten hat
oder eine, die Wien wieder auf einen positiven Weg bringt? NEOS steht
für eine Veränderung - aber ohne Strache", so Meinl-Reisinger
abschließend.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel