Karlheinz Töchterle: Wissenschaftsfonds-Novelle stärkt FWF und Grundlagenforschung insgesamt

ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher zur im Nationalrat beschlossenen Novelle – weitere Budgetsteigerung muss gemeinsames großes Bestreben sein

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Gestern Abend wurde im Nationalrat die Wissenschaftsfonds-Novelle 2015 (Bundesgesetz, mit dem das Forschungs- und Technologieförderungsgesetz geändert wird) beschlossen. "Sie stärkt den Wissenschaftsfonds FWF und damit die Grundlagenforschung in Österreich insgesamt", so ÖVP-Wissenschafts-und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle. Dem Beschluss der Novelle im Plenum sind ein intensiver Begutachtungsprozess sowie ein einstimmiger Beschluss im FIT-Ausschuss vorangegangen, dankt Töchterle allen Beteiligten für deren Engagement, insbesondere Staatssekretär Dr. Harald Mahrer und Sektionsleiterin Mag. Barbara Weitgruber. Töchterles Dank und Gratulation gilt auch der scheidenden FWF-Präsidentin Dr. Pascale Ehrenfreund, die dem Ruf an die Spitze des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) folgen wird.

Die FWF-Novelle sieht u.a. die Modernisierung der Organisationsstrukturen mit einer klaren Rollen- und Aufgabenverteilung zwischen den Organen sowie die Aufwertung des Amtes des Präsidenten vor. Weiters gibt es neben dem Präsidenten künftig einen hauptamtlich tätigen kaufmännischen Vizepräsidenten und es kommt zu Adaptierungen der Geräteverwaltung. Mit einem verbesserten Liquiditätsmanagement und einem adäquaten Finanzcontrolling soll es künftig bessere Prognosen für die Gewährung von Förderungen geben.

"Es wird dem FWF künftig möglich sein, seine Aufgaben noch besser zu erfüllen", ist Töchterle überzeugt. "Diese Aufgaben sind sehr bedeutend für die Förderung der Grundlagenforschung. Diese dient dem zentralen Interesse der Forschung, nämlich der Gewinnung neuer Erkenntnisse, und ist wichtiger Treiber von Innovation." Der ÖVP-Wissenschaftssprecher verwies auch auf die hohe Qualität, für die der FWF mit strengen Kriterien und internationalen Standards garantiert. "Zudem ist der FWF eine unverzichtbare Förderquelle für Nachwuchsforscher", betont Töchterle.

Der FWF verfüge aufgrund der steigenden Budgets über eine gute Mittelausstattung - "diese Mittel können aber natürlich nie ausreichend sein". Denn obwohl die Mittel gesteigert wurden, sinkt die Bewilligungsquote, da immer mehr gute Anträge einlangen. "Es muss unser gemeinsames großes Bestreben sein, die Bewilligungsquote wieder zu steigern und die Mittel weiter aufzustocken", so der ÖVP-Wissenschaftssprecher abschließend.
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