• 08.07.2015, 09:22:52
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Karlheinz Töchterle: Wissenschaftsfonds-Novelle stärkt FWF und Grundlagenforschung insgesamt

ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher zur im Nationalrat beschlossenen Novelle – weitere Budgetsteigerung muss gemeinsames großes Bestreben sein

Utl.: ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher zur im Nationalrat
beschlossenen Novelle – weitere Budgetsteigerung muss
gemeinsames großes Bestreben sein =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Gestern Abend wurde im Nationalrat die
Wissenschaftsfonds-Novelle 2015 (Bundesgesetz, mit dem das
Forschungs- und Technologieförderungsgesetz geändert wird)
beschlossen. "Sie stärkt den Wissenschaftsfonds FWF und damit die
Grundlagenforschung in Österreich insgesamt", so ÖVP-Wissenschafts-
und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle. Dem Beschluss der
Novelle im Plenum sind ein intensiver Begutachtungsprozess sowie ein
einstimmiger Beschluss im FIT-Ausschuss vorangegangen, dankt
Töchterle allen Beteiligten für deren Engagement, insbesondere
Staatssekretär Dr. Harald Mahrer und Sektionsleiterin Mag. Barbara
Weitgruber. Töchterles Dank und Gratulation gilt auch der scheidenden
FWF-Präsidentin Dr. Pascale Ehrenfreund, die dem Ruf an die Spitze
des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) folgen wird.

Die FWF-Novelle sieht u.a. die Modernisierung der
Organisationsstrukturen mit einer klaren Rollen- und
Aufgabenverteilung zwischen den Organen sowie die Aufwertung des
Amtes des Präsidenten vor. Weiters gibt es neben dem Präsidenten
künftig einen hauptamtlich tätigen kaufmännischen Vizepräsidenten und
es kommt zu Adaptierungen der Geräteverwaltung. Mit einem
verbesserten Liquiditätsmanagement und einem adäquaten
Finanzcontrolling soll es künftig bessere Prognosen für die Gewährung
von Förderungen geben.

"Es wird dem FWF künftig möglich sein, seine Aufgaben noch besser zu
erfüllen", ist Töchterle überzeugt. "Diese Aufgaben sind sehr
bedeutend für die Förderung der Grundlagenforschung. Diese dient dem
zentralen Interesse der Forschung, nämlich der Gewinnung neuer
Erkenntnisse, und ist wichtiger Treiber von Innovation." Der
ÖVP-Wissenschaftssprecher verwies auch auf die hohe Qualität, für die
der FWF mit strengen Kriterien und internationalen Standards
garantiert. "Zudem ist der FWF eine unverzichtbare Förderquelle für
Nachwuchsforscher", betont Töchterle.

Der FWF verfüge aufgrund der steigenden Budgets über eine gute
Mittelausstattung - "diese Mittel können aber natürlich nie
ausreichend sein". Denn obwohl die Mittel gesteigert wurden, sinkt
die Bewilligungsquote, da immer mehr gute Anträge einlangen. "Es muss
unser gemeinsames großes Bestreben sein, die Bewilligungsquote wieder
zu steigern und die Mittel weiter aufzustocken", so der
ÖVP-Wissenschaftssprecher abschließend.
(Schluss)

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