• 27.06.2015, 11:56:55
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WB-Moretti: Nein zu Frauenquote in Privatwirtschaft

Mehr Frauen in Aufsichtsratspositionen natürlich wünschenswert - Aber Betriebe nicht weiter geißeln – Lieber im Bereich Kinderbetreuung und Arbeitszeit nachhaltige Maßnahmen setzen

Utl.: Mehr Frauen in Aufsichtsratspositionen natürlich wünschenswert
- Aber Betriebe nicht weiter geißeln – Lieber im Bereich
Kinderbetreuung und Arbeitszeit nachhaltige Maßnahmen setzen =

Wien (OTS) - "Die von Frauenministerin Heinisch-Hosek geforderte
Frauenquote in der Privatwirtschaft beweist einmal mehr ihr
mangelndes Verständnis und Unterstützung für die Klein- und
Mittelbetriebe Österreichs. Ich muss diesem Vorschlag abermals eine
klare Absage erteilen. Das ist einfach nicht zielführend", so die
Vorsitzende von "Frau in der Wirtschaft im Wirtschaftsbund", Adelheid
Moretti. Statt unsere Betriebe durch weitere Vorschriften und
staatliche Eingriffe einzubremsen, sollte sich die Ministerin einmal
ins Gedächtnis rufen wer denn überhaupt den Großteil der
Arbeitsplätze in Österreich schafft. Ein kleiner Hinweis: Es ist
nicht ihre Politik, sondern vielmehr die hart arbeitenden
Unternehmerinnen und Unternehmer. "Der heimische Mittestand ist das
Rückgrat unserer Wirtschaft und mit über zwei Millionen
Arbeitsplätzen der größte Arbeitgeber in unserem Land. Was unsere
heimischen Betriebe brauchen sind WENIGER Vorschriften, WENIGER
Bürokratie und dafür aber MEHR Wertschätzung", betont Moretti.

Selbstverständlich sei es wünschenswert, mehr Frauen in
Führungspositionen zu bekommen, aber eine Quotenregelung sei der
falsche Ansatz. "Die Unternehmen müssen frei darüber entscheiden
können, wen sie beschäftigen wollen. Außerdem ist eine Quote, wie sie
von der Ministerin gefordert wird, für den durchschnittlichen
Klein-und Mittelbetrieb mit rund 20 Mitarbeitern einfach nicht
umsetzbar", verdeutlicht Moretti und fordert statt mehr Bürokratie
für die Betriebe lieber mehr Unterstützung für die Arbeitnehmerinnen:
"Hier müssen wir vor allem bei der Arbeitszeit ansetzen. Flexibles
Arbeiten von zu Hause aus ermöglicht es Frauen, Familie und Beruf
besser zu vereinbaren und schneller wieder in den beruflichen Alltag
zurückzukehren. Genau das müssen wir forcieren". Außerdem bestünde
weiterhin Handlungsbedarf beim Thema Kinderbetreuung. "Wir müssen den
flächendeckenden Ausbau von flexiblen Kinderbetreuungsplätzen weiter
vorantreiben. Es braucht verlässliche Rahmenbedingungen, die eine
optimale und flexible Betreuung für ihre Kinder sicherstellen. So
erleichtern wir den Müttern den beruflichen Alltag und unterstützen
sie bei ihrem Karriereweg", so Moretti abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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