Seniorenbund-Bundesvorstand I: Senioren profitieren von Steuersenkung. Dank an ÖVP-Verhandlungsteam.

Sozialversicherungsgutschrift für „Mindestpensionisten“ bleibt dringliche Forderung.

Wien (OTS) - Der Bundesvorstand wird diesmal in der neuen ÖBB Skylounge abgehalten, der Seniorenbund bedankt sich bei ÖBB-Generaldirektor Mag. Kern.

In seiner heutigen Bundesvorstandssitzung berät der Österreichische Seniorenbund über aktuelle Entwicklungen, Projekte und die weitere Vorgehensweise zu noch ausstehenden Forderungspunkten der Seniorinnen und Senioren. Der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol, hält dazu fest:

"Wir hatten zu Beginn der Steuerreform-Verhandlungen vier entscheidende Forderungen: Die Seniorinnen und Senioren müssen voll einbezogen werden, der Eingangssteuersatz muss auf 25 Prozent gesenkt werden, es darf keine Erbschafts- und Schenkungssteuern geben, auch Ältere müssen Zugang zur "Negativsteuer" erhalten und die Auszahlung dieser Gutschrift auf Sozialversicherungsbeiträge muss automatisch -ohne lähmenden Papierkram - erfolgen. Alle diese Forderungen wurden unter Einbeziehung des Seniorenbundes gemeinsam mit dem gesamten ÖVP-Verhandlungsteam erreicht. Dafür unser ausdrücklicher Dank! Die Seniorinnen und Senioren selbst sind eingeladen sich auf der Internetseite des Finanzministeriums ihre persönliche Steuerersparnis ab 1.1.2016 auszurechnen. Sie werden sehen: Es lohnt sich!"

"Offen geblieben ist weiterhin die Auszahlung dieser maximal 110,-Euro jährlich an Bezieher der Ausgleichszulage (so genannte "Mindestpensionisten"). Im Rahmen des demokratischen parlamentarischen Prozesses werden wir weiter versuchen dies durchzusetzen. Denn: Auch AZ-Bezieherinnen und -Bezieher zahlen die vollen 5,1 Prozent Krankenversicherungsbeitrag - auch sie müssen daher die Gutschrift erhalten. Zudem betrifft dieser Punkt zum überwiegenden Teil Frauen - was der EuGH erneut als indirekte Diskriminierung qualifizieren und daher diese Regelung aufheben würde. Es macht Sinn, diesen Menschen und der Republik insgesamt den Weg zu den Höchstgerichten zu sparen und gleich den richtigen Schritt zu setzen: Die 110,- Euro auch an unsere Mindestpensionistinnen und -pensionisten auszuzahlen. Hier geht es auch um eine große soziale Dimension: diese knapp 230.000 Menschen gehören wirklich zu den Bedürftigsten in unserer Gesellschaft. Sie brauchen unsere Solidarität!"

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund, Susanne Walpitscheker, stv. Generalsekretärin, Tel.: 0650-581-78-82, swalpitscheker@seniorenbund.at, www.seniorenbund.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SEN0001