VKI: Alarmanlagen – Beratungstests in Wien und Tirol

Vier von 11 Betrieben informieren „sehr gut“, drei „weniger zufriedenstellend“

Wien (OTS/VKI) - Einen hundertprozentigen Schutz vor Wohnraumeinbrüchen gibt es nicht. Wirksame Sicherungsmaßnahmen dienen vor allem dazu, abzuschrecken und Zeit zu gewinnen. Wenn es um den Einbau einer Alarmanlage geht, sollte dabei auf jeden Fall der Rat von Experten in Anspruch genommen werden. Wie gut diese im Vorfeld über relevante Qualitätskriterien informieren, hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) nun in sieben Wiener und vier Tiroler Unternehmen nachgeprüft. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Betriebe berät "sehr gut" oder "gut", zwei Betriebe konnten dagegen nur eine "weniger zufriedenstellende" Bewertung erzielen. Beanstandet wurde unter anderem, dass manche Anbieter keine Begehung von Haus und Garten durchführten. Auch fehlte in einigen Fällen eine genaue Auflistung der Bereiche, die durch die Anlage gesichert werden sollten. Die Ergebnisse im Detail und weitere Informationen gibt es ab dem 25.06. in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

Wer den Einbau einer Alarmanlage in Betracht zieht, muss sich zunächst zwischen einer kabelgebundenen Anlage und einer Funkanlage entscheiden. Kabelgebundene Systeme gelten als sicher und wartungsfrei, bedeuten aber einen vergleichsweise hohen Aufwand bei der Installation. "Funkanlagen sind anfälliger für Störungen und wartungsintensiver, konnten in den vergangenen Jahren aber merklich verbessert werden", so VKI-Experte Mirko Bernhard. "Nachdem sie deutlich günstiger sind, werden sie inzwischen meist bevorzugt."

Neben dieser Grundsatzentscheidung gibt es einige weitere Aspekte, die im Rahmen einer umfassenden und kompetenten Beratung thematisiert werden sollten. Dazu gehört unter anderem, dass auf bestehende Qualitätsgütesiegel hingewiesen wird. "Dabei handelt es sich in erster Linie um das Gütesiegel des VSÖ, des Verbands der Sicherheitsunternehmen Österreichs", informiert der Experte. "Auch das deutsche Pendant, das VDS-Gütesiegel, garantiert, dass ausschließlich zertifizierte Komponenten eingebaut werden."

Wem die Errichtung einer kompletten Alarmanlage zu teuer ist, der sollte sich zunächst mit mechanischen Maßnahmen absichern. "Ideal wären Sicherheitstüren und durch versperrbare Außenjalousien geschützte Fenster", so Bernhard. "Auch einfache Maßnahmen können bereits helfen und abschreckend wirken. Oft reicht es schon, bei Abwesenheit alle Fenster zu schließen und keine Aufstiegshilfen wie Leitern oder Tonnen ungesichert im Garten stehen zu lassen. Auch Nachbarn, die regelmäßig den Postkasten leeren oder das Licht einschalten, können einen Einbruchsversuch verhindern helfen."

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es ab dem 25.06. in der Juliausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT und online unter www.konsument.at.

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Mag. Andrea Morawetz
Öffentlichkeitsarbeit
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www.konsument.at

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