• 25.06.2015, 08:40:36
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VKI: Alarmanlagen – Beratungstests in Wien und Tirol

Vier von 11 Betrieben informieren „sehr gut“, drei „weniger zufriedenstellend“

Utl.: Vier von 11 Betrieben informieren „sehr gut“, drei „weniger
zufriedenstellend“ =

Wien (OTS/VKI) - Einen hundertprozentigen Schutz vor
Wohnraumeinbrüchen gibt es nicht. Wirksame Sicherungsmaßnahmen dienen
vor allem dazu, abzuschrecken und Zeit zu gewinnen. Wenn es um den
Einbau einer Alarmanlage geht, sollte dabei auf jeden Fall der Rat
von Experten in Anspruch genommen werden. Wie gut diese im Vorfeld
über relevante Qualitätskriterien informieren, hat der Verein für
Konsumenteninformation (VKI) nun in sieben Wiener und vier Tiroler
Unternehmen nachgeprüft. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Betriebe
berät "sehr gut" oder "gut", zwei Betriebe konnten dagegen nur eine
"weniger zufriedenstellende" Bewertung erzielen. Beanstandet wurde
unter anderem, dass manche Anbieter keine Begehung von Haus und
Garten durchführten. Auch fehlte in einigen Fällen eine genaue
Auflistung der Bereiche, die durch die Anlage gesichert werden
sollten. Die Ergebnisse im Detail und weitere Informationen gibt es
ab dem 25.06. in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift KONSUMENT und
online unter www.konsument.at.

Wer den Einbau einer Alarmanlage in Betracht zieht, muss sich
zunächst zwischen einer kabelgebundenen Anlage und einer Funkanlage
entscheiden. Kabelgebundene Systeme gelten als sicher und
wartungsfrei, bedeuten aber einen vergleichsweise hohen Aufwand bei
der Installation. "Funkanlagen sind anfälliger für Störungen und
wartungsintensiver, konnten in den vergangenen Jahren aber merklich
verbessert werden", so VKI-Experte Mirko Bernhard. "Nachdem sie
deutlich günstiger sind, werden sie inzwischen meist bevorzugt."

Neben dieser Grundsatzentscheidung gibt es einige weitere Aspekte,
die im Rahmen einer umfassenden und kompetenten Beratung thematisiert
werden sollten. Dazu gehört unter anderem, dass auf bestehende
Qualitätsgütesiegel hingewiesen wird. "Dabei handelt es sich in
erster Linie um das Gütesiegel des VSÖ, des Verbands der
Sicherheitsunternehmen Österreichs", informiert der Experte. "Auch
das deutsche Pendant, das VDS-Gütesiegel, garantiert, dass
ausschließlich zertifizierte Komponenten eingebaut werden."

Wem die Errichtung einer kompletten Alarmanlage zu teuer ist, der
sollte sich zunächst mit mechanischen Maßnahmen absichern. "Ideal
wären Sicherheitstüren und durch versperrbare Außenjalousien
geschützte Fenster", so Bernhard. "Auch einfache Maßnahmen können
bereits helfen und abschreckend wirken. Oft reicht es schon, bei
Abwesenheit alle Fenster zu schließen und keine Aufstiegshilfen wie
Leitern oder Tonnen ungesichert im Garten stehen zu lassen. Auch
Nachbarn, die regelmäßig den Postkasten leeren oder das Licht
einschalten, können einen Einbruchsversuch verhindern helfen."

SERVICE: Den ausführlichen Testbericht gibt es ab dem 25.06. in
der Juliausgabe der VKI-Zeitschrift KONSUMENT und online unter
www.konsument.at.

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