• 24.06.2015, 14:35:33
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Lebenshilfe dankt Marianne Schulze und fordert bessere Ausstattung für Monitoringausschuss

Wien (OTS) - Die Lebenshilfe bedauert den heute öffentlich gewordenen
Rückzug von Marianne Schulze als Vorsitzende des Unabhängigen
Monitoringausschusses zur Überwachung der Einhaltung der
UN-Behindertenrechtskonvention. "Die österreichischen Menschen mit
Beeinträchtigungen verlieren mit ihr die treibende Kraft und das
Mastermind im Monitoringausschuss. Dieses ehrenamtlich agierende
Gremium ist unter ihrer Leitung zu einem über die Grenzen Österreichs
hinaus bewunderten Projekt der Durchsetzung von Rechten behinderter
Menschen geworden. Dies ist dem unermüdlichen Engagement Schulzes und
ihrer MitstreiterInnen zu verdanken - trotz aller Beschränkungen in
den Mitteln und Finanzen", erklärt Lebenshilfe-Präsident Germain
Weber. Die Lebenshilfe betont, dass der Monitoringausschuss in
Zukunft ein eigenes ausreichendes Budget und strukturelle
Unabhängigkeit braucht und finanziell und personell so ausgestattet
sein muss, dass er seine Arbeit entsprechend leisten kann.

Besonders würdigt der Lebenshilfe-Präsident die große Leistung
Schulzes bei der Einbeziehung von Menschen mit intellektueller
Beeinträchtigung in die öffentlichen Sitzungen des Ausschusses. "In
Zukunft ist es sicher wichtig, dass Menschen mit Lernschwierigkeiten
Mitglieder in dem Ausschuss werden", erklärt Weber und fährt fort:
"Marianne Schulze hat hervorragende Arbeit geleistet, für die ich
mich namens der Lebenshilfe herzlich bedanke. Wir hoffen, dass ihre
starke Stimme für die Interessen von Menschen mit Beeinträchtigungen
auf andere Weise vernommen wird."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LBH

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