• 24.06.2015, 10:04:24
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Monitoringausschuss: ÖZIV bedauert Rückzug der Vorsitzenden Marianne Schulze

Umsetzung der UN-Konvention bedarf engagierter Menschen!

Utl.: Umsetzung der UN-Konvention bedarf engagierter Menschen! =

Wien (OTS) - Seit Gründung des Monitoringausschusses als Instrument
zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen war die Menschenrechtsexpertin Marianne Schulze dessen
Vorsitzende. Ihr überraschender Rückzug hinterlässt eine Lücke, die
nur schwer zu füllen sein wird. "Es ist sicherlich vor allem ihr
Verdienst, dass die UN-Konvention in Österreich so schnell im Kreis
der behinderten Menschen bekannt und auch verstanden wurde", würdigt
ÖZIV Geschäftsführerin Hedi Schnitzer-Voget die Tätigkeit der
Ausschussvorsitzenden. "Marianne Schulze verstand es in vorbildlicher
Weise, die komplizierten Inhalte der Konvention für alle verständlich
und nachvollziehbar zu machen. Sie hat damit für die
Behindertenbewegung in Österreich einen wesentlichen Meilenstein
gesetzt."

Im Zuge der Neubesetzung muss nun endlich auch der langjährigen
Forderung Schulzes Rechnung getragen werden, den Monitoringausschuss
mit mehr Ressourcen auszustatten. "Um die UN-Konvention in Österreich
umzusetzen bedarf es engagierter Menschen wie Marianne Schulze, die
beharrlich am Thema dranbleiben. Es bedarf aber auch einer
entsprechenden finanziellen und personellen Ausstattung. Frau
Schulzes konsequenter Schritt bietet nun die Gelegenheit zu zeigen,
wie ernst es Österreich mit der Umsetzung der UN-Konvention ist", so
Schnitzer-Voget.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ZIV

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