- 21.06.2015, 13:55:57
- /
- OTS0040 OTW0040
Wirtschaftsbund: Weitere Reformschritte setzen
Österreich hat ein Ausgabenproblem - Steuerreform kann nur Teil eines umfassenden Reformpakets sein – Jetzt muss es zu einer raschen Senkung der Lohnnebenkosten kommen
Utl.: Österreich hat ein Ausgabenproblem - Steuerreform kann nur
Teil eines umfassenden Reformpakets sein – Jetzt muss es zu
einer raschen Senkung der Lohnnebenkosten kommen =
Wien (OTS) - "Der Finanzminister hat es angesprochen: Österreich hat
ein Ausgabenproblem. Diese Tatsache kann und darf nicht ignoriert
werden. Wir müssen jetzt die richtigen Schritte setzen, um das
Problem in den Griff zu bekommen. Nach der Steuerreform müssen nun
weitere Maßnahmen folgen. Finanzminister und Vizekanzler sind hier
auf dem richtigen Weg", so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter
Haubner anlässlich des heutigen Interviews von Finanzminister
Schelling in der ORF-Pressestunde.
In intensiven Verhandlungen im Zuge der Steuerreform konnte erreicht
werden, dass Betriebsübergaben auch weiterhin leistbar bleiben. "In
den nächsten zehn Jahren stehen rund 58.000 Unternehmen vor der
Übergabe. Zwei Drittel davon sind Familienbetriebe. Diese Übergaben
müssen gesichert bleiben. Dafür haben wir uns eingesetzt", so Haubner
der betont: "Auch die Unternehmer werden von der
Einkommenssteuerentlastung und wesentlich mehr von der dadurch
steigenden Kaufkraft profitieren".
Zudem konnten wichtige Entlastungen für Selbstständige erzielt
werden. So wird es zukünftige keine tägliche Geringfügikeitsgrenze
mehr geben und auch eine Senkung der Mindestbeiträge für
Selbstständige in der Krankenversicherung konnte erreicht werden.
"Allein die Senkung der Mindestbeiträge führt zu eine jährlichen
Gesamtentlastung von 40 Millionen Euro", so Haubner. Weiters wurde
eine Halbierung der Verzugszinsen bei verspäteten Beitragszahlungen
erreicht. "Mit all diesen Maßnahmen wurden langjährige Forderungen
des Wirtschaftsbundes nun umgesetzt", betont Haubner.
Wie vom Finanzminister angesprochen erwartet sich jetzt auch der
Wirtschaftsbund ein umfassendes Reformpaket. "Es besteht dringender
Handlungsbedarf im Pensions- und Arbeitsmarktbereich aber auch beim
Förderwesen. Hier brauchen wir mehr Transparenz und klare
Strukturen", betont Haubner. Weiters müsse es jetzt zu einer
Entlastung der Wirtschaft kommen. "Wir erwarten uns eine rasche
Senkung der Lohnnebenkosten für die Betriebe, sowie eine weitere
Forcierung des Bürokratieabbaus", so Haubner abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB






