Plass/Grüne Wirtschaft: Langer Kampf für Absenkung der SVA-Mindestbeiträge hat sich gelohnt

Diskriminierung der Selbstständigen im Bereich der Krankenversicherung geht endlich zu Ende

Wien (OTS) - "Die heute von der Bundesregierung angekündigte Absenkung der SVA- Mindestbeiträge in der Krankenversicherung per 1.1.2016 ist ein großer Schritt in die richtige Richtung und beendet endlich die von uns seit langem kritisierte Diskriminierung der Selbstständigen gegenüber den ASVG-Versicherten", zeigt sich Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, hoch erfreut.

Die Grüne Wirtschaft hat jahrelang für diese Maßnahme gekämpft und sie auch zu einer zentralen Forderung des gerade vorbei gegangenen Wirtschaftskammer-Wahlkampfes gemacht. "Der größte Dank gebührt aber der privaten Versicherten-Initiative Amici delle SVA, ohne deren konsequente Arbeit diese Forderung sicherlich nicht durchgesetzt hätte werden können", so Plass.

Die Absenkung der SVA-Mindestbeiträge nun zu einem Erfolg des ÖVP-Wirtschaftsbundes aufzublasen, gehe an der Realität vollkommen vorbei, meint Plass: "Der Wirtschaftsbund hatte nicht die geringsten Skrupel, in der Vergangenheit derartige Reformen ständig hinauszuzögern, um irgendwelche Finanzlücken zu stopfen und die eigene Reformunfähigkeit zu kaschieren!" Dass die bereits paktierte Absenkung der SVA-Pensionsmindestbeiträge im Zuge der letzten Sparpakete abgesagt bzw. auf den Zeitraum 2018 bis 2022 verschoben wurde, sei der beste Beweis dafür.

"Die Abschaffung des Selbstbehaltes bei Arztbesuchen und eine praktikable, wesentlich früher einsetzende Krankengeld-Regelung sind jetzt die nächsten dringend notwendigen Schritte, um aus der SVA eine wirklich kundenfreundliche Versicherung zu machen", so Plass.

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