- 16.06.2015, 13:19:57
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Klug von eigenem Pressesprecher als "Totengräber der Blasmusik" bezeichnet
Andreas Strobl, Pressesprecher des Verteidigungsministers, postet auf Twitter: Er arbeite gerade für den Totengräber der österreichischen Blasmusik.
Utl.: Andreas Strobl, Pressesprecher des Verteidigungsministers,
postet auf Twitter: Er arbeite gerade für den Totengräber der
österreichischen Blasmusik. =
Wien (OTS) - Bekanntlich hat die Bundesregierung die weitgehende
Auflösung der Militärmusikkapellen beschlossen und
Verteidigungsminister Klug daraufhin die Reduktion der Berufsmusiker
auf Combo-Größe in acht Bundesländern angeordnet. "Damit wird das
österreichische Blasmusikwesen nachhaltig geschädigt", so
Vizeleutnant Manfred Reindl, der Fraktionsführer der freiheitlichen
AUF/AFH im Bundesheer und stellvertretender Vorsitzender bei der
Personalvertretung des Zentralausschusses BMLVS.
Die österreichischen Blasmusiken haben bislang sehr von den
Militärmusiken profitiert. Über den Grundwehrdienst wurden den
Musikvereinen immer wieder Musiker zugeführt, die beim Militär eine
gediegene Musikausbildung genossen haben. Im Heer selbst wird die
Gruppe der Berufsmusiker drastisch reduziert, es gehen dadurch
Arbeitsplätze und Können verloren. Und der Pressesprecher hat nichts
anderes zu tun, als sich darüber lustig zu machen. "Das sind
Rotzlöffelmanieren", so Reindl, "Dieses unwürdige Verhalten des
Pressesprechers schädigt das Ansehen des Bundesheeres. Eigentlich
gehören solche Entgleisungen mit einer fristlosen Kündigung
beantwortet", ärgert sich der Personalvertreter.
"Nachdem der Pressesprecher bereits öfters mit niveaulosen Postings
im Internet aufgefallen ist, wird sich zeigen, wie Minister Klug nun
reagiert", so Reindl.
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