Klug von eigenem Pressesprecher als "Totengräber der Blasmusik" bezeichnet

Andreas Strobl, Pressesprecher des Verteidigungsministers, postet auf Twitter: Er arbeite gerade für den Totengräber der österreichischen Blasmusik.

Wien (OTS) - Bekanntlich hat die Bundesregierung die weitgehende Auflösung der Militärmusikkapellen beschlossen und Verteidigungsminister Klug daraufhin die Reduktion der Berufsmusiker auf Combo-Größe in acht Bundesländern angeordnet. "Damit wird das österreichische Blasmusikwesen nachhaltig geschädigt", so Vizeleutnant Manfred Reindl, der Fraktionsführer der freiheitlichen AUF/AFH im Bundesheer und stellvertretender Vorsitzender bei der Personalvertretung des Zentralausschusses BMLVS.

Die österreichischen Blasmusiken haben bislang sehr von den Militärmusiken profitiert. Über den Grundwehrdienst wurden den Musikvereinen immer wieder Musiker zugeführt, die beim Militär eine gediegene Musikausbildung genossen haben. Im Heer selbst wird die Gruppe der Berufsmusiker drastisch reduziert, es gehen dadurch Arbeitsplätze und Können verloren. Und der Pressesprecher hat nichts anderes zu tun, als sich darüber lustig zu machen. "Das sind Rotzlöffelmanieren", so Reindl, "Dieses unwürdige Verhalten des Pressesprechers schädigt das Ansehen des Bundesheeres. Eigentlich gehören solche Entgleisungen mit einer fristlosen Kündigung beantwortet", ärgert sich der Personalvertreter.

"Nachdem der Pressesprecher bereits öfters mit niveaulosen Postings im Internet aufgefallen ist, wird sich zeigen, wie Minister Klug nun reagiert", so Reindl.

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