- 16.06.2015, 10:13:48
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IGP: Global 2000 und Greenpeace arbeiten unwissenschaftlich und populistisch
Stichproben ohne jede Aussagekraft
Utl.: Stichproben ohne jede Aussagekraft =
Wien (OTS) - "Die Argumentation von Global 2000 hat einen neuen Grad
der Oberflächlichkeit erreicht. Jetzt werden Dinge einfach behauptet,
ohne sie mit entsprechenden Ergebnissen zu unterlegen. Damit entlarvt
sich Global 2000 selbst als unwissenschaftlich und populistisch", so
Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP),
zur Aussendung der NGO. Rätsel geben Stockmar auch die Untersuchungen
in Pfützen auf Flächen mit für Bienen irrelevanten Kulturen auf:
"Burtscher wollte anscheinend nur seine spärliche Stichprobe
auffetten." Dabei sorgen zehn Jahre Wirkstoffentwicklung, die
Zulassungstests und zahlreiche Studien sowie umfangreiche
Monitoring-Ergebnisse für die Unbedenklichkeit von
Pflanzenschutzmitteln auch in Kombination mit anderen Wirkstoffen.
"Bei sachgemäßer Anwendung sind zugelassene Pflanzenschutzmittel
unbedenklich für Bienen. In keiner Studie mit realistischen
Expositionsszenarien wurden jemals Schadeffekte auf Bienenvölker
beobachtet. Wirkstoffkombinationen werden nur empfohlen, wenn sie
vorher auf Bienensicherheit getestet wurden", unterstreicht Stockmar.
Scharfe Kritik übt der IGP Obmann an der vermeintlichen
Wissenschaftlichkeit der beiden Erkenntnisse von Greenpeace und
Global 2000: "Einmal haben wir nur drei Wasser- und drei Bodenproben,
auf der anderen Seite nur 32 Wasserpfützen. Die Stichprobe ist
verschwindend klein und nicht repräsentativ, die angegebenen
Konzentrationen verursachen selbst bei Dauerexposition auf
Einzelbienen keine Schadeffekte. Mit diesen Ergebnissen ist de facto
nichts anzufangen. Die Behauptungen werden nicht einmal durch die
eigenen Fakten untermauert. Hier wird nur billig Hysterie erzeugt."
Damit wollen die beiden NGOs einmal mehr Eigeninteressen auf dem
Rücken der Landwirte und vor allem auch der Bienen durchsetzen. "Es
ist an der Zeit, die Trial-and-Error-Hysterie der NGOs zu enttarnen",
so Stockmar. Denn schon bei den vergangenen Hysterien habe sich
gezeigt, dass die Erkenntnisse der NGOs falsch sind und die
verbotenen Neonicotinoide keinen Einfluss auf die Bienenverluste
haben.
Hintergrund
Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die
Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden
Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen
und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei
steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für
Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15
Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten
Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie
beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130
Millionen Euro an Umsatz.
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