- 08.06.2015, 15:41:02
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Meinl-Reisinger zu neuem Grünen-Plakat: „Guten Morgen, Frau Vassilakou! Wo waren Sie die letzten fünf Jahre?“
Wien braucht schon lange eine Bildungsreform – und die Grüne Vizebürgermeisterin merkt das erst jetzt?
Utl.: Wien braucht schon lange eine Bildungsreform – und die Grüne
Vizebürgermeisterin merkt das erst jetzt? =
Wien (OTS) - "Es ist schön, dass auch die Grünen jetzt erkannt haben,
dass Wien eine Bildungsreform braucht. Man muss sich aber schon
fragen, ob sie die letzten fünf Jahre in der Stadtregierung
verschlafen haben", bezeichnet NEOS-Spitzenkandidatin Beate
Meinl-Reisinger das plakative Erwachen von Vizebürgermeisterin
Vassilakou aus dem bildungspolitischen Tiefschlaf als durchsichtiges
Wahlkampfmanöver. "Immerhin ist die rotgrüne Koalition jetzt seit
fünf Jahren im Amt - fünf Jahre, in denen bis auf teure PR-Gags im
Wiener Bildungswesen nichts passiert ist. Die Grünen haben damit ihre
Glaubwürdigkeit verspielt - sie sind an der Macht und haben trotzdem
nichts getan."
Den allgemeinen Befund der Grünen teilt Meinl-Reisinger jedoch: "Dass
in den Wiener Schulen großer Reformbedarf herrscht, stimmt ebenso wie
die Tatsache, dass wir mehr Lehrerinnen und Lehrer brauchen. Auch,
dass Parteibücher in der Schule keine Rolle spielen dürfen, fordern
NEOS schon lang - dass ausgerechnet die Grünen, die sich in den
letzten Jahren gemütlich in den roten Filz gekuschelt haben, jetzt
diese Forderung erheben, ist aber beinahe schon amüsant. Immerhin
waren sie auch dabei, als das Rathaus die maroden roten
Volkshochschulen durch die Einführung der wirkungslosen
Gratis-Nachhilfe quersubventioniert hat." Wäre es Vassilakou ernst
mit ihren Anliegen, hätte sie als Vizebürgermeisterin einen Großteil
davon in Umsetzung bringen können.
"Aber auch hier haben sich die Grünen der Wiener SPÖ bereits
angepasst - anstatt Reformen anzupacken, pickt man offene Wunden
einfach mit Inseraten und Plakaten zu", so Meinl-Reisinger, die
Vassilakou und die Grünen aber einlädt: "NEOS wird im Wiener
Gemeinderat die Bildungspartei sein, die echte Lösungen statt
plakative PR-Gags umsetzen will. Wenn die Grünen sich nach dem
Wahlkampf nicht wieder freiwillig den Häupel´schen Fesselspielen
unterwerfen, freuen wir uns über ihre Unterstützung, wenn es darum
geht, in Wien eine echte Bildungsreform anzugehen, die diesen Namen
auch verdient."
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