- 02.06.2015, 11:37:48
- /
- OTS0119 OTW0119
Wenn der Frühsommersputz im Gipszimmer endet …
Österreichs Versicherungsmakler geben Tipps, wie Sie Unfälle vermeiden können
Utl.: Österreichs Versicherungsmakler geben Tipps, wie Sie Unfälle
vermeiden können =
Wien (OTS) - Der Haus- und Gartenputz im Frühsommer ist die beste
Gelegenheit, das Zuhause auf Hochglanz zu bringen. Da es jedoch oft
an Zeit und Routine mangelt, kann schnell ein Unfall passieren. Mit
insgesamt 195.100 registrierten Unfällen passierte etwa jeder zweite
spitalsbehandelte Heim- bzw. Freizeitunfall 2013 in der Wohnung,
zeigt die Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit.
Österreichs Versicherungsmakler geben daher Tipps, wie Sie Unfälle
vermeiden können.
Im Winter putzen viele nur das Nötigste, oft fehlt der Elan. Mit den
ersten warmen Frühsommertagen wendet sich das Blatt: Die Sonne
leuchtet auch die dunklen Ecken gut aus und die Fenster können eine
ganze Weile offen stehen, ohne dass der Kältetod droht. Beim Großputz
sollten Hausfrauen und -männer aber das Unfallrisiko nicht
unterschätzen. Weil die Routine fehlt, bewerten viele die Gefahren
falsch. Eine Liste der häufigsten Unfallursachen hat der Fachverband
der österreichischen Versicherungsmakler zusammengestellt:
Staubsauger:
Ausschalten, zurück auf den Flur, Stecker rausziehen, zur nächsten
Steckdose gehen, wieder einstecken: Das ist lästig. Manch einer
versucht, so viele Ecken der Wohnung wie möglich zu erreichen, ohne
zur nächstgelegenen Steckdose zu wechseln. Allerdings hebt sich das
Kabel, wenn es zu stark gespannt ist und wird damit zur Stolperfalle
- nicht nur für den Putzenden, sondern auch für unbeteiligte
Anwesende.
Fenster:
Schmutzige Fenster nerven, aber sie sind auch keine Katastrophe.
"Locker bleiben" lautet daher die Devise beim Fensterputzen. Sind
Stellen an der Außenscheibe einfach nicht zu erreichen, dann sollten
sie lieber schmutzig bleiben, anstatt einen Absturz zu riskieren. Wer
mit falschem Ehrgeiz an die Arbeit geht, bringt sich leicht in Gefahr
- vor allem, wenn er im oberen Stockwerk putzt. Es gibt immer wieder
Fälle, in denen Menschen beim Putzen aus dem Fenster fallen, weil sie
auf der Fensterbank stehen und durch die Öffnung auch die letzte Ecke
der Außenscheibe erreichen wollen. Wer mit dem Schmutz absolut nicht
zurechtkommt, sollte besser einen Fachmann anrufen.
Vorhänge:
Nasse Gardinen sind schwer. Vor allem Senioren sollten das Gewicht
des Stoffs nicht unterschätzen, wenn sie die Vorhänge nach dem
Waschen noch nicht ganz trocken wieder aufhängen. Auf einer Leiter
stehend und die Hände über dem Kopf die Kraft verlieren - da ist der
Sturz fast vorprogrammiert. Am besten ruhig einfach mal den Nachbarn
um Hilfe fragen!
Leitern:
Stürze kann man auch verhindern, wenn man nur auf Hilfsmittel steigt,
die dafür gebaut wurden. Stühle, Hocker oder die Fensterbank sollten
tabu sein. Leitern sind eindeutig sicherer. Auch beim übrigen
Putz-Equipment lassen sich Unfälle vermeiden - und zwar allein
dadurch, dass es schon vor der Putzaktion parat steht. Wer
zwischendurch in den Bau- oder Supermarkt laufen muss, ist irgendwann
genervt und wird hektisch.
Hektik:
Nicht zu viel vornehmen! Ein gutes Zeitmanagement vermeidet schon die
meisten Unfälle. Viele kalkulieren zu wenig Zeit für selten
praktizierte Putzaktionen, etwa die Reinigung von Hängeschränken in
der Küche. Raubt das deutlich mehr Zeit als gedacht, kommt Hektik auf
- und Hektik macht fahrlässig. Und dann stellt man schnell einen Fuß
auf den Stuhl und den anderen auf die Arbeitsfläche. Ein Sturz ist
dann oft nicht mehr weit. Rund 80 Prozent aller Haushaltsunfälle sind
auf Stürze zurückzuführen.
Chemie:
Kinder probieren gern. Sind kleine Kinder im Haus, sollten die
Putzmittel nicht auf dem Boden herumstehen. Kinder nehmen vielleicht
einen Schluck aus der zitronengelben Scheuermilchflasche und
vergiften sich. "Flaschen verschließen und hochstellen", rät
Fachverbandsobmann Riedlsperger. Familien mit Kindern bis vier Jahren
bewahren die Putzmittel am besten auch nicht das ganze Jahr über
unter der Spüle in der Küche auf, sondern schließen sie besser in die
Abstellkammer oder stellen sie auf Schränke, die für Kinder
unerreichbar sind.
"Die Folgen von Haushalts- , Sport- und Freizeitunfällen sind nur
durch eine private Unfallversicherung gedeckt", warnt
Fachverbandsobmann Gunther Riedlsperger. Österreichs
Versicherungsmakler beraten Sie gerne, wenn es um umfassenden
Versicherungsschutz für Sie und Ihre Familie geht.
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Versicherungen sowie
einen unabhängigen Versicherungsmakler in Ihrer Nähe finden Sie auf
www.versicherungswissen.at . (PWK395/JR)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






