- 31.05.2015, 16:19:46
- /
- OTS0034 OTW0034
NEOS: Wir haben noch viel vor
Feri Thierry: „Im ersten Anlauf hat es nicht geklappt. Aber wir bleiben dran“
Utl.: Feri Thierry: „Im ersten Anlauf hat es nicht geklappt. Aber
wir bleiben dran“ =
Wien (OTS) - NEOS-Bundesgeschäftsführer Feri Thierry sieht trotz des
verpassten Einzugs in die beiden Landtage NEOS am Weg. Das Engagement
von Uwe Trummer in der Steiermark und Christian Schreiter im
Burgenland samt Team war an Leidenschaft kaum zu übertreffen. Für den
Wahlkampf brauche es aber starke Strukturen vor Ort, um sich in der
Auseinandersetzung Gehör zu verschaffen. Dran bleiben, weiter
aufbauen, mutige Menschen finden und an Organisationskraft gewinnen,
das bleibe das erklärte Ziel, um Österreich zu erneuern. NEOS bleibe
auch außerhalb der Landtage von Burgenland und der Steiermark eine
laute Stimme für die Bürger_innen.
"NEOS ist in beiden Bundesländern das erste Mal angetreten. Wir
wussten immer, dass das nicht einfach wird. Es hat dieses Mal nicht
gereicht, das ist schade. Trotzdem Danke an Christian Schreiter und
Uwe Trummer und ihr Team, sie haben bis zum Schluss alles gegeben.
Sicher ist, dass wir Bewegung in die Politik bringen. Das hat sich
bei der Diskussion über die Kontenöffnungen und den Überwachungsstaat
gezeigt - aber auch bei der Schulautonomie, die wir auf die
politische Tagesordnung gebracht haben. Wir schaffen es aber noch
nicht, das in ausreichend Stimmen umzuwandeln. Dazu braucht es einen
längerfristigen Aufbau unserer Strukturen. Wir haben noch viel vor.
NEOS ist am Weg, das ist sicher", so Thierry in einer ersten
Reaktion.
NEOS habe sich getraut, mit vergleichsweise wenig Geld und kleinem
Team in den Ring zu steigen. Und die massiven Verluste von
Rot-Schwarz sowohl im Burgenland als auch in der Steiermark zeigen
auch: "Diese Politik wurde abgewählt, die Wählerinnen und Wähler
wünschen sich Veränderung. Dass die FPÖ von diesem Veränderungswunsch
so überraschend stark profitierte, ist eine erschreckende Entwicklung
und macht betroffen. Uns macht es aber umso sicherer: Es braucht eine
Alternative. Wir bieten eine weltoffene und zukunftsgewandte
Erneuerung für Österreich. Wir bleiben dran - für die nächsten Wahlen
in Oberösterreich und Wien sind wir schon gut aufgestellt", so
Thierry.
Für Thierry bestand die Herausforderung gerade in der Steiermark
darin, ein Gegenprogramm zur Reformpartnerschaft in der Steiermark zu
formulieren. "Reformbereitschaft kann man SPÖ und ÖVP in der
Steiermark nicht absprechen. Hut ab, dass sich Herr Voves und Herr
Schützenhöfer hier als erste in Österreich getraut haben, neue
Schritte zu wagen. Da ist es schwierig, sich als konstruktive
Opposition zu etablieren. Der vorgezogene Wahltermin hat uns Zeit für
die Vorbereitung und den Aufbau gekostet; und die Änderung der
Wahlkreise hatte sicher auch einen Einfluss."
Im Burgenland haben alle kleinen Parteien ein vergleichbar schweres
Los: "Im Burgenland kämpft man als neue, kleine Bewegung gegen ein
ganz fest verankertes politisches System von rot-schwarzem Filz.
Damit haben offensichtlich aber nicht nur wir zu kämpfen."
Im Übrigen haben es die Grünen erst im vierten Anlauf in den
burgenländischen Landtag geschafft, in der Steiermark klappte es erst
beim dritten Antreten. "Unser Ehrgeiz ist es, dass wir das schon im
zweiten Anlauf schaffen," so Thierry abschließend.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEO






