• 29.05.2015, 09:59:10
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Welttag des Kindes: WKÖ-Moretti fordert qualitätsvolle und flexible Betreuung

Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft: "Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen endlich an die Arbeitsrealität anpassen“

Utl.: Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft: "Öffnungszeiten der
Kinderbetreuungseinrichtungen endlich an die Arbeitsrealität
anpassen“ =

Wien (OTS) - "Berufstätige Eltern stehen oft vor einem massiven
Betreuungsengpass und haben Schwierigkeiten, Familie und Beruf unter
einen Hut zu bringen - eine enorme Herausforderung für das
Familienleben ", betont Adelheid Moretti, Bundesvorsitzende von Frau
in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des Welttages des
Kindes am 1. Juni 2015.

Gute Kinderbetreuung dient Wohl der Kinder und der Eltern

"Natürlich muss das Wohl des Kindes im Mittelpunkt stehen. Deshalb
wünschen wir uns qualitativ hochwertige, leistbare und flexible
Kinderbetreuungsplätze - denn die dienen dem Wohl der Kinder ebenso
wie jenem der Eltern," so Moretti.

Ein großes Problem für berufstätige Elternteile sieht Moretti nach
wie vor in den Schließzeiten von Österreichs Kindergärten, die
durchschnittlich bei mehr als drei Wochen liegen. Auch hier ist für
Moretti eine Anpassung an das moderne Arbeitsleben unumgänglich: "Wir
fordern, die Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf
maximal drei Wochen pro Jahr zu reduzieren und gleichzeitig die
Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche auszuweiten. Denn
nur wer sein Kind gut betreut weiß, kann sich auch mit vollem Einsatz
seinem Job widmen", appelliert Moretti.

Ferienschließzeiten bei Schulkindern - Belastungsprobe für die
Familie

Eine große Belastungsprobe für Familien ortet Moretti bei der
ganzjährigen Betreuung von Schulkindern: "Wir wissen, dass es vor
allem bei Familien mit mehreren Kindern, die unterschiedliche Schulen
besuchen, zu massiven Betreuungsengpässen kommen kann. Denn sehr
häufig werden die schulautonomen Tage nicht einheitlich festgesetzt,
weshalb sich die Eltern gleich mehrere Tage pro Kind für die
Kinderbetreuung frei nehmen müssen - und das zusätzlich zu den rund
14 Wochen Schulferien pro Jahr, in denen es noch immer an adäquater
Betreuung fehlt", kritisiert Moretti. Anstatt der ersehnten Erholung,
so Moretti, würde es an den schulautonomen Tagen dann meist noch
schwieriger, Familie und Beruf zu vereinbaren. "Die Vereinheitlichung
der schulautonomen Tage - zumindest im jeweiligen Bundesland - ist
daher aus unserer Sicht dringend notwendig", fordert Moretti
abschließend. (PWK388/ES)

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