RFS: ÖH hat keine Legitimation mehr – aus moralischen und faktischen Gründen

„Die Wahlbeteiligung zeigt klar, dass 75 Prozent der Studenten nichts mit der ÖH zu tun haben wollen. Zudem wurden RFS-Mitglieder wüst beschimpft und tätlich angegriffen"

Wien (OTS) - "Das Ergebnis des gestrigen Wahlabends zeigt deutlich, dass die ÖH einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. Nicht nur, dass drei Viertel der Studenten mit dem Boykott der Wahlen eine klare Absage an die ÖH richteten, haben sich Funktionäre benommen wie ‚wildgewordene Hooligans‘", so heute Alexander Schierhuber, Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Studenten (RFS).

Während sie in der ÖH-Zentrale auf das Wahl-Ergebnis warteten, seien RFS-Mitglieder wüst beschimpft und tätlich angegriffen worden. Auf Twitter brüsten sich ÖH-Vertreter damit, dass sie den Bundesobmann des RFS mit Bier überschüttet haben, lassen allerdings weg, dass man sich wünsche, dass "RFS-Menschen kein langes Leben haben sollten", berichtet Schierhuber. Zudem sei es dem RFS-Spitzenkandidaten Felix Mayrbäurl verweigert worden, sich bei den Spitzenkandidaten, die sich für die Medien aufgestellt hatten, einzureihen. "Die Begründung dafür liefert Viktoria Spielmann vom ÖH-Bundesvorstand, die behauptete, dass die ÖH ihr gehöre und sie entscheide, ob wir anwesend sein dürfen oder nicht", so Schierhuber.

"Das gute Abschneiden des RFS hat gezeigt, dass es bei den Studierenden noch Vernunft gibt, trotz des Molochs von Extremismus und Niveaulosigkeit in der ÖH. Trotzdem muss spätestens jetzt die Zwangsmitgliedschaft fallen. Österreichs Studenten muss die Freiheit gewährt werden zu entscheiden, ob sie Teil einer demokratiefeindlich geführten Organisation sein wollen oder nicht", kommentiert der Bundesobmann des RFS die ÖH-Wahlen.

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