• 20.05.2015, 11:42:19
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„EMBO-Ritterschlag“ für IMP-Forscher Alexander Stark

IMP-Forscher Alexander Stark wird Mitglied der „European Molecular Biology Organization“ EMBO. Damit ist er in den erlesenen Kreis der führenden Molekularbiologen aufgenommen.

Utl.: IMP-Forscher Alexander Stark wird Mitglied der „European
Molecular Biology Organization“ EMBO. Damit ist er in den
erlesenen Kreis der führenden Molekularbiologen aufgenommen. =

Wien (OTS) - Mit der Aufnahme in die European Molecular Biology
Organization erfährt Alexander Stark, Biochemiker und Senior
Scientist am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in
Wien (neuerlich) eine Anerkennung seiner wissenschaftlichen
Leistungen, die ihn weltweit zu einen der führenden
Forschungspersönlichkeiten im Bereich der Genregulierung gemacht
haben.

Laut Mitgliederverzeichnis sind neben Alexander Stark gegenwärtig 29
in Österreich ansässige Forscherinnen und Forscher bei EMBO
Vollmitglieder. In dieser Liste prominenter Persönlichkeiten
molekularbiologischer Spitzenforschung findet sich mit Meinrad
Busslinger, Tim Clausen, Jan-Michael Peters - und nun auch Alex Stark
- das gesamte wissenschaftliche Leitungsteam des IMP. Mit den
Top-Forschern, Alex Stark (IMP), Javier Martinez (IMBA) sowie Magnus
Nordborg sind nunmehr 17 der gegenwärtig 29 EMBO-Mitglieder
Österreichs am Vienna Biocenter tätig oder waren dies in ihrer
aktiven Zeit.

Die European Molecular Biology Organization hat zum Ziel, exzellente
Forschung in den Life Sciences zu unterstützen und zu fördern.
Vorrangig dabei sind die Unterstützung des wissenschaftlichen
Nachwuchses, die Förderung kommunikativer Prozesse in der Forschung,
sowie dazu beizutragen, dass in Europa Forschungsinfrastruktur zur
Verfügung steht, die weltweit anerkannte Top-Leistungen in den Life
Sciences ermöglicht. Gegenwärtig umfasst das weltweite EMBO-Netzwerk
rund 1.700 Mitglieder.

Bemerkenswert ist der Wahlmodus, der zur Aufnahme in die
EMBO-Gemeinschaft führt. Einmal pro Jahr werden die bestehenden
Mitglieder aufgefordert, innerhalb einer bestimmten Frist
Nominierungen für neu aufzunehmende Mitglieder einzureichen. Danach
können EMBO-Mitglieder online mit ihrer Stimme entscheiden, wer
zukünftig Teil des EMBO-Netzwerkes sein soll. Nach einem Meeting des
EMBO-Councils wird bekannt gegeben, wer zu einem neuen Mitglied
gewählt wurde. Dieser demokratische Prozess unter hoch-angesehenen
Peers macht die Anerkennung, zu einem EMBO-Mitglied gewählt zu
werden, besonders wertvoll und begehrt.

Zur Person Alexander Stark: Nach Abschluss seines Diplomstudiums der
Biochemie in Tübingen im Jahr 2000 und des Doktoratsstudiums am EMBL
in Heidelberg sowie an der Universität Köln (2004) ging Alexander
Stark für drei Jahre als Postdoc an das renommierte Broad Institute
(MIT und Harvard) und an das CSAIL (MIT) in den U.S.A. Im Jahr 2008
kam er als Gruppenleiter an das IMP nach Wien. Zu Beginn des heurigen
Jahres wurde er zum Senior Scientist ernannt und verstärkt damit das
wissenschaftliche Leitungsteam des Forschungsinstituts für Molekulare
Pathologie IMP.

Das wissenschaftliche Interesse von Alexander Stark gilt dem
komplexen Feld der Genregulation. Er untersucht, wie die Expression
von Genen durch bestimmte regulatorische Abschnitte der DNA gesteuert
wird. Dazu kombinieren Alexander Stark und sein Team systematische
Genom-Screens mit Computer-gestützten Analysemethoden. Das Ziel der
umfangreichen Arbeiten ist es, den sogenannten "regulatorischen Code"
zu entschlüsseln. Darunter versteht man die Anweisungen in der
Erbsubstanz, die dafür sorgen, dass in Zellen und Organen jeweils nur
bestimmte Gene aktiv sind.

Über das IMP

Das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie betreibt in Wien
biomedizinische Grundlagenforschung. Hauptsponsor ist der
internationale Unternehmensverband Boehringer Ingelheim. Mehr als 200
Forscherinnen und Forscher aus über 35 Nationen widmen sich am IMP
der Aufklärung grundlegender molekularer und zellulärer Vorgänge, um
komplexe biologische Phänomene im Detail zu verstehen. Die
bearbeiteten Themen umfassen die Gebiete der Zell- und
Molekularbiologie, Neurobiologie, Krankheitsentstehung sowie
Bioinformatik. Das IMP ist Gründungsmitglied des Vienna Biocenter,
Österreichs Leuchtturm im internationalen Konzert
molekularbiologischer Top-Forschung.

Stark Group:
http://www.imp.ac.at/research/research-groups/stark-group/
IMP: www.imp.ac.at
EMBO: www.embo.org
Vienna Biocenter: www.viennabiocenter.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | IMP

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