Podiumsdiskussion: 40 Jahre Fristenlösung. Was hat der Staat noch im Schlafzimmer verloren?

Expertinnen und Politikerinnen diskutieren über die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich

Wien (OTS) - Im Vorfeld haben Österreichs konservative Kräfte mit der parlamentarischen Petition "Fakten helfen" politischen Druck auf die Fristenlösung ausgeübt. Ein Bündnis aus nationalen und internationalen Expertinnen und Politikerinnen für den Schutz von Frauenrechten unternimmt nun einen neuen Vorstoß zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs. Eine Podiumsdiskussion bringt neue Bewegung in den sexualpolitischen Stillstand seit Einführung der Fristenlösung.

MUVS Talk:
Ungewollt schwanger. Wer soll entscheiden? Eine Diskussion zur Selbstbestimmung von Frauen.

26. Mai 2015, 19h, AK Bildungszentrum, Theresianumg. 16-18, 1040 Wien, Eintritt frei
www.muvs.org/event

Am Podium:
Jula Hughes (Professorin für Strafrecht, Kanada)
"Wie die Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in Kanada zur Gleichstellung der Frauen in der Gesellschaft beiträgt." www.unb.ca/fredericton/law/faculty/jhughes.html

Rebecca Gomperts (Ärztin und Frauenrechtsaktivistin, "Women on waves", "Women on web", Niederlande)
"Wieso wir Abtreibungsmedikamente per Post verschicken und Frauen auf einem Schiff Schwangerschaftsunterbrechungen ermöglichen." www.womenonweb.org, www.womenonwaves.org

Irmtraut Karlsson (Aktivistin "Aktionskomitee zur Abschaffung § 144" (1972), Schriftstellerin, Nationalrätin SPÖ i.R.)
"Wieso der Abtreibungsparagraph aus Österreichs Strafgesetz eliminiert werden muss."
www.dasrotewien.at/karlsson-irmtraut.html

Eva Mückstein, (Psychologin, Psychotherapeutin, Nationalrätin Grüne, Gesundheitssprecherin)
"Frauen werden durch die Strafandrohung latent kriminalisiert und in Gewissenskonflikte gezwungen."
www.gruene.at/eva-mueckstein

Anja Oberkofler (Juristin, Vorsitzende des Vereins österreichischer Juristinnen)
"Ich bin für die Streichung des Schwangerschaftsabbruchs aus dem Strafgesetzbuch, weil das Recht auf Selbstbestimmung der Frau nicht kriminalisiert werden darf."
www.juristinnen.at/vorstand

Katharina Weninger (Bundesfrauensprecherin der Jungen Generation in der SPÖ) "Frauen müssen das Recht haben, selbst über ihren Körper zu bestimmen. Das beinhaltet natürlich auch selbst darüber entscheiden zu können wann und ob sie ein Kind bekommen möchten." http://jg.spoe.at/?p=712

Christian Fiala (Gynäkologe, Gynmed Leiter und MUVS Gründer)
"Es ist ein Irrglaube, dass der Staat oder die Kirche besser wüssten, was gut für Frauen und Familien ist."
www.gynmed.at
www.muvs.org

Moderation: Angelika Hager (profil)

Interviews mit den PodiumsexpertInnen im Vorfeld möglich.

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PURKARTHOFER PR, +43-664-4121491, info@purkarthofer-pr.at

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