Korosec: Seniorenbund setzt sich durch: Gewerberechtliche Trennung bei 24-h-Betreuung wichtiger Schritt

Nun folgen Güte-Kriterien für 24-h-Betreuung. System muss für Betroffene einfach bleiben und noch zuverlässiger werden.

Wien (OTS) - Auf Antrag von ÖVP-Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat der Ministerrat heute, Dienstag, eine Reform der 24-Stunden-Pflege beschlossen. Dazu hält LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes, fest:

"Mit der heute durch Reinhold Mitterlehner vorgelegten gewerberechtlichen Trennung von Vermittlern und Betreuern in der 24-h-Betreuung kann der Seniorenbund eine seiner wichtigen Forderungen in diesem Bereich umsetzen. So gehen wir gemeinsam den Weg zu noch mehr Qualität und Sicherheit in der 24-h-Betreuung!"

Erfreut zeigt sich Korosec, "dass im nächsten Schritt nun in Verhandlungen die Ausübungs- und Standesregeln für 24-Stunden-Betreuungs-Agenturen neu formuliert werden. Ich bin mir sicher, dass man dabei sehr rasch zu einem Abschluss kommt. Die entsprechenden Kriterien werden den Betroffenen dabei noch mehr Sicherheit garantieren. Allerdings muss auch klar sein: Das System muss für die Betroffenen einfach bleiben, vor allem die Variante der Selbständigen Betreuerinnen muss weiter erhalten bleiben."

Korosec abschließend: "Insgesamt ist die Zufriedenheit der Betroffenen mit dem aktuellen System sehr hoch. Das zeigen auch die Auswertungen des Kompetenzzentrum für die Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege: Unter den mehr als 20.000 Hausbesuchen bei Pflegegeldbezieherinnen und -beziehern waren auch mehr als 1.000 Fälle mit 24-h-Betreuerinnen. Auch diese Haushalte erreichten zu rund 98 Prozent die Bestnote A - was eine zuverlässige und vollständige Versorgung bedeutet. Die Profis des Kompetenzzentrums können sich seit 1. Jänner 2015 übrigens alle Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher, die zu Hause betreut werden, kostenlos nach Hause bestellen. Ein einfacher Anruf bzw. eine einfache E-Mail an das Kompetenzzentrum genügen. Damit ist uns ein weiterer großer Schritt hin zu mehr Beratung und Unterstützung in der Betreuung und Pflege zu Hause gelungen!"

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Österreichischer Seniorenbund, Susanne Walpitscheker, stv. Generalsekretärin
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