• 17.05.2015, 13:48:09
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Peter Haubner: Jetzt handeln statt beschwichtigen

Keine neuen Belastungen für die Wirtschaft - Mehr Arbeitszeitflexibilisierung - Gezielte Reformen im Pensionsbereich

Utl.: Keine neuen Belastungen für die Wirtschaft - Mehr
Arbeitszeitflexibilisierung - Gezielte Reformen im
Pensionsbereich =

Wien (OTS) - "Die Ruhe des Sozialministers angesichts der konstant
steigenden Arbeitslosenzahlen und den Finanzierungsproblemen im
Pensionsbereich ist verblüffend. Nicht zurücklehnen und
beschwichtigen, sondern lieber jetzt handeln", fordert
Wirtschaftsbund-Generalsekretär, ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter
Haubner anlässlich der heutigen Aussagen von Sozialminister
Hundstorfer in der ORF-Pressestunde. Es darf aber nicht wieder die
Wirtschaft zur Kasse gebeten werden. Vielmehr braucht es
grundlegender Strukturreformen im Arbeitsmarktbereich. "Statt
fortwährend die Wirtschaft mit neuen Belastungen wie z.B. durch einen
"Überstunden-Euro" oder einer Wertschöpfungsabgabe hemmen zu wollen,
sollte sich Herr Hundstorfer einmal ins Gedächtnis rufen wer die über
2 Millionen Arbeitsplätze in Österreich schafft und damit unsere
Sozialsystem überhaupt erst finanziert", betont Haubner.

Zum Thema Überstunden hält Haubner folgendes fest: "Viele Überstunden
werden von Führungskräften und zur Abdeckung von Spitzen geleistet
und sichern in Wirklichkeit Arbeitsplätze. Zudem wollen viele
Arbeitnehmer mehr arbeiten".

Statt neuer Steuern und Abgaben wäre es daher sinnvoller beim
Arbeitsrecht direkt anzusetzen. "Lebensumstände verändern sich, daran
sollte sich auch die Politik anpassen. Wir brauchen flexiblere
Arbeitszeitmodelle und mehr Unterstützung für Teilzeitarbeit", so
Haubner, der festhält: "Flexibilität, nicht Beschränkungen, schaffen
Arbeitsplätze".

Auch im Bereich Pensionen sind eingreifende Schritte lange
überfällig. Das zeigt auch der jüngste Länderbericht der
EU-Kommission. "Wir brauchen eine rasche Angleichung des
Pensionsantrittsalter der Frauen an das der Männer", so Haubner, der
abschließend festhält: "Wir müssen jetzt die notwendigen Schritte
setzen, um Österreichs Wirtschaft wieder anzukurbeln und unser
Ausgabenproblem in den Griff zu bekommen. Das schaffen wir aber nicht
durch neue Strafen und Belastungen sondern nur durch gezielte
Reformen und Impulse.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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