- 13.05.2015, 09:53:48
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WKÖ-Moretti zum Tag der Familie: Familien brauchen Flexibilität in allen Belangen
Frau in der Wirtschaft: Ausbau der Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeiten sind ein „Muss“, um Österreichs Familien zu unterstützen
Utl.: Frau in der Wirtschaft: Ausbau der Kinderbetreuung und
flexible Arbeitszeiten sind ein „Muss“, um Österreichs
Familien zu unterstützen =
Wien (OTS) - Familien brauchen endlich die passenden
Rahmenbedingungen, die es Eltern möglich machen, einen modernen
Alltag gut zu bewältigen - also Beruf und Kinder unter den berühmten
Hut zu bekommen ", fordert Adelheid Moretti, Bundesvorsitzende von
Frau in der Wirtschaft (FiW), der Unternehmerinnenvertretung in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich des bevorstehenden
Tages der Familie am 15. Mai 2015.
Berufstätigkeit und Familie soll kein Widerspruch sein
"Vor allem sind flexible Kinderbetreuungsplätze aus unserer Sicht
ein absolutes "Muss", um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu
ermöglichen", konkretisiert Moretti und betont: "Ausreichend
leistbare und qualitätsvolle Betreuungsplätze für unter 3-Jährige
sowie Öffnungs- und Schließzeiten, die dem modernen Familienalltag
angepasst sind - darauf können und wollen wir nicht verzichten."
Moretti: Flexibilität sowohl bei den Betreuungsmöglichkeiten
als auch bei den Arbeitszeitmodellen
Neben dem dringlichen Ausbau der Kinderbetreuung - vor allem für
die Kleinsten -, sei es auch Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen
für brauchbare Modelle für flexible Arbeitszeiten zu schaffen, die
der Familienrealität besser entsprechen, regt Moretti an: "Wir sehen
in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass der Wunsch nach
flexibleren Arbeitszeiten gerade bei Frauen stark vorhanden ist. Doch
selbst wenn Unternehmen und Arbeitnehmerin miteinander eine Lösung
finden könnten, stellen gesetzliche oder kollektivvertragliche
Regelungen ein Hindernis dar."
Eine von FiW 2013 in Auftrag gegebene Studie des
Meinungsforschungsinstituts market unter 1.800 Personen machte
deutlich: Mehr Flexibilität ist das Gebot der Stunde. "Der Wunsch
nach Individualität wird durchwegs groß geschrieben", fasst Moretti
die Ergebnisse zusammen: "Wenn wir über Flexibilität nachdenken, ist
vor allem bei den Frauen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Thema Nummer eins. Hier ist ganz klar Handlungsbedarf gegeben." Für
87 Prozent der Befragten wären unterschiedlich lange Arbeitstage
interessant. Drei Viertel würden sich die Arbeitszeit gern auf
weniger Tage pro Woche aufteilen und zwei Drittel würden gern von
Zuhause aus arbeiten. "Das beweist, das flexiblere Zeiteinteilung
wichtig ist und es ermöglicht, den oft schwierigen Spagat zu
meistern. Wir müssen - für unsere Familien - an diesem Thema
konsequent dran bleiben" so Moretti abschließend. (PWK343/ES)
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