• 08.05.2015, 13:45:31
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AUGE/UG NÖ, Taibl: „Klares Bekenntnis der AK NÖ gegen Diskriminierung von MigrantInnen in der Arbeitswelt!“

AUGE/UG setzt sich mit Forderung nach einer offensiven AK NÖ – Resolution zum Thema Migration durch

Utl.: AUGE/UG setzt sich mit Forderung nach einer offensiven AK NÖ –
Resolution zum Thema Migration durch =

Wien (OTS) - Migration hat in Österreich eine lange Tradition.
Österreich ist und war immer schon Einwanderungsland. "Über viele
Jahrzehnte hinweg waren ArbeitsmigrantInnen allerdings sozial- und
arbeitsrechtlich schlechter gestellt und rechtlich gesehen
ArbeitnehmerInnen 'zweiter' Klasse. Und auch wenn sich seit damals
rechtlich vieles verbessert hat, sind MigrantInnen immer noch stärker
von Arbeitslosigkeit betroffen, arbeiten oft in gesundheitlich
besonders belastenden Berufen und erleben vielfach Benachteiligungen
im Bildungssystem," so Stefan Taibl, Sprecher der AUGE/UG -
Alternative, Grüne und Unabhängige GewerkschafterInnen in NÖ und
Vorsitzender der AK-Fraktion.

Zwt.: AK-Resolution zum Thema Migration

Umso erfreulicher, dass die AK-Vollversammlung heute - auf
Initiative der AUGE/UG - mit großer Mehrheit eine Resolution
verabschiedet, in der sich die AK NÖ klar gegen Diskriminierung in
der Arbeitswelt aufgrund Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit und
Religion ausspricht und sich zu sprachlicher und kultureller Vielfalt
als "Vorteil für Niederösterreich" bekennt. Taibl: "Wesentlich dabei
ist, nicht Probleme zu leugnen, sondern konstruktiv damit umzugehen.
Migration stellt alle vor große Herausforderungen. Daher ist es auch
besonders begrüßenswert, dass eine Integrationsplattform eingerichtet
wird, die Lösungsansätze für den Arbeitsalltag und für
gesellschaftliche Herausforderungen der Integration und Inklusion
erarbeiten soll. Die AK ist schließlich für alle ArbeitnehmerInnen
da."

Zwt.: ArbeitnehmerInnenrechte sind unteilbar

Wichtig sei diese Resolution zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuletzt,
weil gerade in Krisenzeiten immer wieder ZuwanderInnen für steigende
Arbeitslosenzahlen mitverantwortlich gemacht werden. "Wer
MigrantInnen den schwarzen Peter für die schlechte Lage am
Arbeitsmarkt zuschiebt, betreibt nichts anderes als gefährliche
populistische Hetze. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten müssen
wir ArbeitnehmerInnen unsere Rechte gemeinsam verteidigen und dürfen
uns nicht spalten lassen. Es ist unser aller Aufgabe als
Interessensvertretungen der ArbeitnehmerInnen uns für ein gerechteres
Sozial- und Wirtschaftssystem einzusetzen. Für alle ArbeitnehmerInnen
unabhängig von StaatsbürgerInnenschaft und Herkunft," schließt
AUGE/UG-Arbeiterkammerrat Taibl.

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