• 08.05.2015, 11:12:23
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Kelag: Kärnten und RWE streben Verlängerung der strategischen Partnerschaft an

LHstv.in Schaunig: Rechtsgutachten bestätigt - Veräußerung von Anteilen nicht möglich

Utl.: LHstv.in Schaunig: Rechtsgutachten bestätigt - Veräußerung von
Anteilen nicht möglich =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Im Vorfeld der heute, Freitag, stattfindenden
72.Hauptversammlung der Kelag, erneuerte Finanzlandesreferentin
LHStv.in. Gaby Schaunig und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende
der RWE AG Rolf Martin Schmitz das gemeinsame Bekenntnis zur
Partnerschaft im Rahmen der Kärntner Energieholding (KEH). Beide
Seiten betonten das gegenseitig hohe Interesse an einer langfristigen
Fortführung der bestehenden Partnerschaft.

Die KEH ist für Schaunig "ein Paradebeispiel für die erfolgreiche
Umsetzung von Public Private Partnership. Unsere gemeinsame
Energieholding stellt ihre Vorteile für die Kelag seit mittlerweile
bereits 14 Jahren ununterbrochen unter Beweis." Sowohl die aktuelle
Bilanz, die in der am Nachmittag beginnenden Hauptversammlung
vorgelegt wird, als auch eine Vielzahl von Erfolgsbeispielen belegen
eindrucksvoll die Bedeutung der Kelag als unverzichtbarer
Wirtschaftsmotor für Kärnten.

"Die Aktivitäten der Kelag lösen in Kärnten jährlich eine
Bruttowertschöpfung von über 330 Millionen Euros, damit werden mehr
als 3000 Arbeitsplätze gesichert. Zusätzlich ist die Kelag führend in
der Lehrlingsausbildung in unserem Bundesland", hob Schaunig die
volkswirtschaftliche Rolle des Kärntner
Energieversorgungsunternehmens hervor. Wesentlich verantwortlich
dafür sind die Stabilität und die Verlässlichkeit in der
Eigentümerstruktur.

Für Rolf Martin Schmitz hat sich "die Richtigkeit der strategischen
Partnerschaft für alle Beteiligten seit 2001" laufend bestätigt. "Für
RWE war und ist die Kelag immer mehr gewesen, als eine reine
Unternehmensbeteiligung. Als grüner Energieerzeuger und innovativer
Energiedienstleister hat sich die Kelag als Vorzeigeunternehmen im
Zusammenhang mit Energieeffizienz und Klimaschutz positioniert. Dies
wird auch durch die Erfolge der Energieeffizienz- und
Produktoffensive der Kelag bestätigt", so Schmitz.

Schaunig und Schmitz hielten weiters fest, dass eine etwaige
Veräußerung von Anteilen der KEH bzw. der Kelag keinesfalls in Frage
komme. "Die seit 2001 bestehende Struktur der Kärntner Energieholding
ist juristisch mehrfach abgesichert und zwar sowohl durch die
Landesverfassung, als auch durch den zivilrechtlichen Status des
Partnerschaftsvertrages mit der hierin verankerten Halteverpflichtung
der Anteile. Dies wird auch durch ein aktuelles Rechtsgutachten
belegt", gab Rolf Martin Schmitz bekannt.

"Angesichts unserer gemeinsamen Erfolgsbilanz und vor allem aufgrund
des hervorragenden Klimas in der Zusammenarbeit sind wir deshalb
gerne bereit, die strategische Partnerschaft in der bewährten Form
mit dem Land Kärnten bis 2025 zu fixieren", erklärte Schmitz. Mit
diesem Schritt wäre die notwendige Grundlage für eine langfristig
positive Weiterentwicklung der Kelag besonders unter den gegenwärtig
sehr schwierigen Rahmenbedingungen geschaffen. "Wir bekennen uns mit
ganzer Überzeugung zu dieser Partnerschaft, die Fortführung hat für
Kärnten höchste Priorität", erklärte Schaunig.

I N F O: Rückfragen: Sabine Jeschke, RWE AG Head of Media Relations,
Tel.: +49 201 12-17441; E-Mail: [email protected]

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