- 08.05.2015, 11:07:06
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Ablenkung am Steuer: Auf Gefahren schon während der Fahrausbildung aufmerksam machen
Für 38,8% der Unfälle mit Personenschaden, die im Jahr 2014 auf den österreichischen Straßen passierten, waren Unachtsamkeit bzw. Ablenkung die Ursache.
Utl.: Für 38,8% der Unfälle mit Personenschaden, die im Jahr 2014
auf den österreichischen Straßen passierten, waren
Unachtsamkeit bzw. Ablenkung die Ursache. =
Wien (OTS) - Insgesamt kam es 2014 zu 37.957 Unfällen mit
Personenschaden, für knapp 13.000 konnte Ablenkung als Unfallursache
eruiert werden. Damit ist Ablenkung der mit Abstand häufigste
Unfallgrund, noch weit vor Alkoholdelikten und Raserei. Diese
alarmierenden Zahlen zeigen einmal mehr die Dringlichkeit,
entsprechende Gegenmaßnahmen zu setzen. Der ARBÖ unterstützt daher
den von Verkehrsminister Alois Stöger initiierten Workshop "Car
Interaction Safety" und fordert Maßnahmen um die Ablenkung beim
Autofahren einzudämmen.
Der ARBÖ fordert vehement, dass das Thema Ablenkung bereits in der
Fahrausbildung behandelt wird, wie Mag. Gerald Kumnig,
ARBÖ-Generalskeretär, bestätigt: "Besonders die Führerscheinneulinge
lassen sich allzu leicht ablenken. Am häufigsten ist das Mobiltelefon
der Grund, warum der Blick weg von der Straße gerichtet wird. Vielen
ist leider gar nicht bewusst, welche Gefahren dadurch entstehen." Und
das kann fatale Folgen haben: Wer mit einer Geschwindigkeit von 50
km/h unterwegs ist und nur drei Sekunden von der Straße wegsieht,
fährt mehr als 41 Meter im "Blindflug".
Konkret verlangt der ARBÖ daher, dass das Thema Ablenkung und die
damit verbundenen Gefahren in der Fahrausbildung Einzug findet und
auch bei der Fahrprüfung berücksichtigt wird. Darüberhinaus sollten
aber auch bewusstseinsbildende Maßnahmen in Form von
Informationskampagnen auf das hohe Risiko umgesetzt und technische
Lösungen zur Gefahrenminimierung entwickelt werden.
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