- 08.05.2015, 10:53:04
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FPÖ-Hackl: Krebserregendes Glyphosat noch immer Bestandteil von Unkrautvernichtungsmitteln
„Sofortiger Stopp von Glyphosat, Konsumenten müssen vor diesem Gift geschützt werden!“
Utl.: „Sofortiger Stopp von Glyphosat, Konsumenten müssen vor diesem
Gift geschützt werden!“ =
Wien (OTS) - "Während der Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft
bereits weitgehend verboten ist, können Unkrautvernichtungsmittel -
wie zum Beispiel ‚Roundup‘ von Monsanto -, die diesen giftigen Stoff
enthalten, noch immer problemlos im Einzelhandel erworben werden. Die
Gesundheit der Konsumenten hat oberste Priorität:
Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser und Konsumentenschutzminister
Rudolf Hundstorfer haben dringend Maßnahmen zu setzen, um die
Konsumenten vor dieser Gefährdung zu schützen und über die
gesundheitlichen Folgen des Einsatzes solcher
Unkrautvernichtungsmittel aufzuklären", forderte heute FPÖ-NAbg. Ing.
Heinz-Peter Hackl.
Vor kurzem habe die International Agency for Research on Cancer der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine neue Studie vorgelegt - mit
dem Ergebnis, dass Glyphosate als wahrscheinlich krebserregend für
Menschen gelten. Weiters konnte durch Labortests nachgewiesen werden,
dass Glyphosat die Wirkung von Antibiotika auf Krankheitserreger wie
Salmonellen und Darmbakterien verändert, erklärte Hackl.
"Gerade jetzt im Frühjahr, zu Beginn der Gartensaison, setzen sich
wieder hunderttausende gartenbegeisterte Österreicher unwissentlich
diesem Gift aus, hier besteht akuter Handlungsbedarf, die Gesundheit
unserer Bürger darf nicht am Altar der mächtigen Agrarlobby geopfert
werden", forderte Hackl, der diesbezüglich auch eine parlamentarische
Anfrage eingebracht hat. "Wir werden die Minister an ihren Antworten
messen, wie wichtig ihnen die Gesundheit ihrer Bürger im Vergleich zu
Lobbyinteressen globaler Konzerne wie Monsanto ist", so Hackl.
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