- 08.05.2015, 09:57:10
- /
- OTS0041 OTW0041
WKO-Ennemoser zu EU-Pauschalreiserichtlinie: „Giftzähne für Hotellerie gezogen“
Monatelanger Einsatz für hat sich gelohnt - Politische Einigung in Brüssel berücksichtigt wichtige Anliegen der Branche
Utl.: Monatelanger Einsatz für hat sich gelohnt - Politische
Einigung in Brüssel berücksichtigt wichtige Anliegen der
Branche =
Brüssel/Wien (OTS) - "Der monatelange Einsatz für die Branche hat
sich gelohnt. Der EU-Pauschalreiserichtlinie konnten die Giftzähne
gezogen werden. In den sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen Rat,
Parlament und Kommission wurde auf europäischer Ebene der
Anwendungsbereich der Pauschalreiserichtlinie noch so eingegrenzt,
dass nun insgesamt weniger Hotelangebote als befürchtet davon
betroffen sind", zeigt sich Klaus Ennemoser, Bundes-Obmann des
Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKO)
erfreut. Mit folgenden Forderungen hat sich der Fachverband
Hotellerie durchgesetzt: Anhebung des Schwellenwertes auf 25 Prozent
des Gesamtpreises für touristische Dienstleistungen; nachträglich vor
Ort gebuchte Leistungen führen zu keiner Pauschalreise im Sinne der
Richtlinie; Anspruch auf Schadenersatz aufgrund entgangener
Urlaubsfreude entsteht nur bei erheblicher Einschränkung. Zudem fällt
auch ein Hotel, das neben der Unterbringung nur zwei geringfügige
Dienstleistungen anbietet, nicht mehr automatisch unter die
Pauschalreisedefinition.
Für die Umsetzung der EU-Richtlinie bleiben in Österreich noch 30
Monate Zeit. Der Fachverband Hotellerie wird diese Frist intensiv
dazu nützen, um die heimischen Beherbergungsbetriebe bei einer
praktikablen und unbürokratischen Lösung zu unterstützen.
Fachverband Hotellerie
Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich
vertritt 17.000 Beherbergungsbetriebe mit 1,05 Millionen Betten. Mit
knapp 37 Millionen Ankünften und 133 Millionen Nächtigungen leistet
die heimische Hotellerie einen wesentlichen Beitrag zur direkten und
indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der
Höhe von rund 46,5 Milliarden Euro. Das sind 14,8 Prozent des BIP.
(PWK327/ES)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






