• 08.05.2015, 09:34:48
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FiW wünscht allen Müttern zum Muttertag: Flexible und qualitätsvolle Kinderbetreuung

WKO-Moretti: Flächendeckender Ausbau, Ausweitung der Öffnungszeiten sowie flexiblere Arbeitszeitmodelle für berufstätige Mütter

Utl.: WKO-Moretti: Flächendeckender Ausbau, Ausweitung der
Öffnungszeiten sowie flexiblere Arbeitszeitmodelle für
berufstätige Mütter =

Wien (OTS) - Gerade am Muttertag sollten wir uns Gedanken darüber
machen, was Mütter leisten und wie die Politik diese Leistung
unterstützen und fördern kann", erklärt Adelheid Moretti,
Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, der
Unternehmerinnenvertretung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ),
anlässlich des Muttertags am kommenden Sonntag. "Das beste
Muttertagsgeschenk der Politik für alle berufstätigen Mütter sind gut
betreute Kinder in ganz Österreich", pocht Moretti auf den raschen
und flächendeckenden Ausbau von leistbaren und qualitätsvollen
Kinderbetreuungsplätzen.

Aber nicht nur mehr Betreuungsplätze seien notwendig, auch die
Öffnungs- bzw. Schließzeiten müssten an einen modernen Familienalltag
angepasst werden, bringt Moretti auf den Punkt: "Wie soll es möglich
sein, einem qualifizierten Job nachzugehen, wenn eine
Betreuungseinrichtung um 13 Uhr schließt, was durchaus vorkommt."
Ähnliche Probleme ergeben sich für berufstätige Elternteile in den
Ferien. Regional überschreiten die Ferienzeiten der ganzjährig
geführten Krippen oft die Urlaubsansprüche eines oder sogar beider
Elternteile. "Wir fordern daher, die Schließzeiten von
Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr zu
reduzieren und die Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche
zu erweitern", appelliert Moretti.

Flexibilität in allen Belangen - Moretti für flexible
Arbeitszeitmodelle

Flexibilität sei auch bei den Arbeitszeiten gefragt, so Moretti:
"Wir sehen in der betrieblichen Praxis immer wieder, dass der Wunsch
nach flexibleren Arbeitszeiten gerade bei Frauen stark vorhanden ist.
Doch selbst wenn Unternehmen und Arbeitnehmerin miteinander eine
Lösung finden könnten, hakt es oft an den gesetzlichen oder
kollektivvertraglichen Rahmenbedingungen", ortet die
Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft abschließend
Handlungsbedarf. (PWK326/ES)

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