Fahnder des Bundeskriminalamtes (.BK) decken Kindesmissbrauch in Ecuador auf

Zwölfjährige in Ecuador von Schulwart sexuell missbraucht – Festnahme aufgrund der Ermittlungen österreichischer Polizisten

Wien (OTS) - Ende November 2014 stießen die Experten der Meldestelle Kinderpornographie des .BK im sogenannten Tor-Netzwerk auf ein Pädophilen-Forum mit kinderpornografischen Inhalten. Bei den Ermittlungen wurden auch Missbrauchsfotos eines minderjährigen Mädchens sichergestellt, das vermutlich aus Lateinamerika stammt.

Die weiteren Erhebungen bestätigten diese Annahme und es konnte die Schule des Mädchens in der Region Quito/Ecuador festgestellt werden. Diese Hinweise und Erkenntnisse wurden via Interpol den ecuadorianischen Behörden übermittelt und so gelang es den mutmaßlichen Missbrauchstäter zu identifizieren und im März 2015 festzunehmen. Bei dem verhafteten Carlos M. handelt es sich um den Haumeister der betreffenden Schule, er war bereits einschlägig vorbestraft. Die Missbrauchshandlungen fanden zum Teil im Schulgebäude statt und erstreckten sich bereits über einen längeren Zeitraum.

Tor ist ein Netzwerk, das den anonymen Nutzen des Internets ermöglicht. Auch das "normale" Internet bietet bei adäquater Nutzung ein gewisses Maß an Anonymität. Durch die Verwendung des Tor-Netzwerks erhöht sich aber die Chance anonym zu bleiben, weshalb es vermehrt für kriminelle Machenschaften genutzt wird.

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