- 26.04.2015, 13:12:13
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Erdbeben Nepal – Caritas schickt Helfer ins Katastrophengebiet
Caritas Präsident Michael Landau: „Die Bilder aus dem Katastrophengebiet sind entsetzlich. Die Menschen vor Ort brauchen jetzt unsere Hilfe!“
Utl.: Caritas Präsident Michael Landau: „Die Bilder aus dem
Katastrophengebiet sind entsetzlich. Die Menschen vor Ort
brauchen jetzt unsere Hilfe!“ =
Wien (OTS) - Gestern sind Nepal und Teile Nordindiens von einem
schweren Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert worden. In Nepal,
Nordindien und Tibet wurden bislang mehr als 2000 Tote gezählt.
Allein n der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind 721 Menschen
durch die Naturkatastrophe gestorben, so die örtliche Polizei.
Caritas Auslandsgeneralsekretär Christoph Schweifer: "Leider müssen
wir davon ausgehen, dass sich die Opferzahl noch erhöht, sobald sich
die Rettungskräfte durch die Trümmer gegraben haben und Informationen
aus entlegeneren Landesteilen eingetroffen sind."
Die Katastrophenregion im Himalaya ist heute, Sonntag, nochmals von
einem starken Nachbeben erschüttert worden. Nach Angaben der
US-Erdbebenwarte hatte der Erdstoß eine Stärke von 6,7. Augenzeugen
berichten, die Menschen seien in Panik ins Freie gelaufen, aus Angst
vor erneuten Schäden.
Caritas Österreich Helfer vor Ort
Thomas Preindl (Koordination) und Andreas Zinggl sind zur
Unterstützung der lokalen Partner auf dem Weg auf nach Nepal.
Geplanter Abflug ist morgen, Montag, 27. April.
Nothilfe des Caritasnetzwerkes vor Ort
Die Caritas-Hilfe für die Opfer des Erdbebens ist bereits angelaufen.
KatastrophenhelferInnen der Caritas Australien sind bereits vor Ort
und die der Caritas USA, CRS, sind auf den Weg nach Kathmandu. CRS
hat bereits Ressourcen für die Nothilfe wie Zeltplanen, Wasser,
Sanitär- und Hygienematerialien zur Verfügung gestellt. CRS plant,
die Hilfsgüter über Indien nach Nepal zu transportieren und klärt mit
dem UN Knotenpunkt in Dubai die Möglichkeit, humanitäre
Versorgungsflüge von Dubai aus durchzuführen.
Caritas Indien unterstützt die Erdbebenopfer in Indien und hat
bereits ein Rettungsteam mobilisiert, das durch das Erdbeben
obdachlos gewordene Familien in Nepal mit dem Allernotwendigsten
versorgt. Der Flughafen in Katmandu ist für den Transport von
Hilfsgütern aus Indien offen.
"Die Rettungsarbeiten werden leider durch schlechtes Wetter
erschwert. In viele entlegene Dörfer können die Helfer nicht
vordringen, da Straßen zerstört sind und keine Infrastruktur für
Luftrettung besteht. Zudem sind einige Orte auch schlicht zu hoch
gelegen, um von Helikoptern angeflogen zu werden", so Christoph
Schweifer, "Die Situation ist unglaublich dramatisch. Krankenhäuser
und Leichenhäuser sind überfüllt, Blutkonserven und Medikamente gehen
zur Neige."
Hilfe der Caritas Österreich
Die Caritas Österreich stellt für die erste Nothilfe 50.000 Euro
bereit. Dringend gebraucht werden Lebensmittel und Zelte,
Hygieneartikel sowie und medizinische Versorgungen. Die Infrastruktur
ist in einigen Regionen stark zerstört worden.
Die Caritas Österreich unterstützt seit Jahren ein
Patenschaftsprojekt "Schule schafft Zuversicht" in Jhamshikhel, einem
Dorf im Bezirk Lalitpur südlich von Kathmandu. http://bit.ly/1GkvKSv
Mit den Partnern vor Ort wurde bereits Kontakt aufgenommen. "Glück im
Unglück war, dass die Katastrophe am schulfreien Samstag passiert
ist. So blieb die Schule vom Erdbeben weitgehend verschont und die
155 dort lebenden Kinder sind unverletzt. Aufgrund der Angst vor
Nachbeben übernachten sie jedoch derzeit draußen", berichtet
Christoph Schweifer.
Die Caritas bittet dringend um Spenden für die Opfer des Erdbebens
in Nepal:
Caritas Spendenkonto:
PSK BIC: OPSKATWW; IBAN: AT926000000007700004
Kennwort: Erdbeben Nepal
Oder online Spenden auf: www.caritas.at/erdbeben-nepal
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