- 22.04.2015, 13:29:53
- /
- OTS0173 OTW0173
Grossmann: „Sind mit Neuer Mittelschule auf dem richtigen Weg“
„Bildung in Zahlen“ zeigt: Kinder aus NMS wechseln häufiger an höhere Schulen als Kinder aus Hauptschulen – Kinder mit Migrationshintergrund profitieren von NMS
Utl.: „Bildung in Zahlen“ zeigt: Kinder aus NMS wechseln häufiger an
höhere Schulen als Kinder aus Hauptschulen – Kinder mit
Migrationshintergrund profitieren von NMS =
Wien (OTS/SK) - Die aktuelle Statistik "Bildung in Zahlen 2013/2014"
der Statistik Austria macht deutlich, dass "Österreich mit der Neuen
Mittelschule auf dem richtigen Weg ist", sagt SPÖ-Bildungssprecherin
Elisabeth Grossmann. Die Zahlen zeigen: Kinder aus der Neuen
Mittelschule wechseln häufiger an höhere Schulen als Kinder aus der
Hauptschule. Dabei sind auch die Übertrittsquoten von Kindern mit
Migrationshintergrund höher als an Hauptschulen. "Die NMS trägt also
dazu bei, das Bildungsniveau von Kindern mit und ohne
Migrationshintergrund anzuheben. Und sie trägt dazu bei, das
Bildungssystem durchlässiger zu machen", sagt Grossmann am Mittwoch
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Das seien ganz westliche Faktoren, denn die Statistik zeige auch,
dass "Bildung in Österreich immer noch vererbt wird bzw. stark vom
Elternhaus und dem Bildungsgrad der Eltern abhängt", kritisiert
Grossmann. Während 55,8 Prozent der 25- bis 44-Jährigen aus einem
akademischen Elternhaus einen tertiären Abschluss erreichen, sind
dies bei Personen, deren Eltern höchstens einen Pflichtschulabschluss
haben, lediglich 6,6 Prozent: "Die Bildungsmobilität ist in
Österreich nach wie vor gering. Die Neue Mittelschule leistet einen
Beitrag, dass sich das ändert." 45,9 Prozent der Kinder aus der Neuen
Mittelschule wechseln an höhere Schulen, "bei den Mädchen sind es mit
52,8 Prozent sogar mehr als die Hälfte, das ist besonders
erfreulich", sagt Grossmann.
Dennoch zeige die Statistik auch, dass Handlungsbedarf bestehe, so
die Bildungssprecherin. "Das Bildungssystem muss durchlässiger
werden. Es muss selbstverständlich werden, dass ein Kind in
Österreich die Chance hat, einen höheren Bildungsabschluss zu
erwerben als seine Eltern." Mit dem Ausbau der Neuen Mittelschule und
der Ganztagsschulen gehe man in die richtige Richtung. Der
internationale Vergleich zeige aber auch, dass Kinder überall dort
profitieren, wo sie die Möglichkeit haben, länger gemeinsam zu
lernen. "Langfristig geht der Weg in Richtung gemeinsame Schule, das
ist ganz klar", ist Grossmann überzeugt. (Schluss) sc/bj
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SPK






