• 08.04.2015, 13:27:05
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Bundeskanzler Faymann: Bundesregierung geht auf individuelle Bedürfnisse der Schulen ein

Novelle des Schulorganisationsgesetzes und des Schulunterrichtsgesetzes beschlossen

Utl.: Novelle des Schulorganisationsgesetzes und des
Schulunterrichtsgesetzes beschlossen =

Wien (OTS) - "Österreich hält seinen Kurs beim Budgetvollzug ein.
Bereits das vierte Jahr in Folge haben wir sogar besser als erwartet
abgeschnitten und die Prognosen übertroffen. Unser Budget ist auf
soliden Zahlen aufgebaut. Ich danke den Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern, die eine so taugliche und verlässliche Grundlage
schaffen", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Mittwoch, beim
Pressefoyer nach dem Ministerrat im Hinblick auf den jüngsten
EUROSTAT-Bericht.

"Im Bildungsbereich haben wir Kritikpunkte aufgegriffen, um die
Flexibilität zu erhöhen. Die sechs zusätzlichen Stunden für Deutsch,
Englisch und Mathematik haben sich als zu strikte Vorgabe erwiesen.
Jetzt geht es um den gezielten Einsatz dieser Mehrstunden. Diese
Reform ist ein kleiner Vorbote für unsere künftigen Vorhaben, nämlich
die Stärkung des Schulstandortes, und zeigt, dass wir auf die
individuellen Bedürfnisse der einzelnen Schulen eingehen", sagte
Bundeskanzler Faymann zur Novelle des Schulorganisationsgesetzes und
des Schulunterrichtsgesetzes.

Im Bereich des Arbeitsmarktes versuche Österreich mit allen zur
Verfügung stehenden nationalen Mitteln, dem Anstieg der
Arbeitslosenzahlen entgegenzuwirken. Dem jüngsten Anstieg stehe im
März aber auch ein Plus von 14.000 Beschäftigten entgegen.
"Österreich hat mit der Steuerreform, durch Investitionen und durch
eine gemeinsame europäische Politik Maßnahmen gesetzt, damit wir auch
weiterhin eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten Europas aufweisen.
Unser Ziel ist es, wieder ganz an die Spitze zu kommen", so Faymann.

Angesichts des Besuchs von Premierminister Tsipras in Moskau meinte
der Bundeskanzler, dass eine solche Reise nicht die gemeinsame
EU-Linie in Frage stelle. "Ich gehe aber davon aus, dass
Premierminister Tsipras sehr genau weiß, dass Griechenland seine
Hausaufgaben bis Monatsende erledigen muss. Die Eurozone braucht mehr
Verlässlichkeit. Die Diskussion über den Verbleib Griechenlands in
der Eurozone muss in absehbarer Zeit zu einem positiven Ende geführt
werden, um das Vertrauen in die Eurozone zu stärken", so der
Bundeskanzler abschließend.

Bilder zu diesem Termin können Sie aus dem Fotoservice des
Bundeskanzleramtes http://fotoservice.bundeskanzleramt.at/ kostenfrei
abrufen.

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