Gemeinnützige: Wohnbauoffensive braucht leistbare Grundstücke

Warum wird schon wieder ein Kasernenareal zum Höchstpreis verkauft?

Wien (OTS) - In den Städten und Ballungsgebieten mangelt es an leistbaren Wohnungen. Die jüngst präsentierte Wohnbauoffensive kommt da "goldrichtig", erklärte Karl Wurm, Obmann des Verbandes gemeinnütziger Bauvereinigungen (GBV). Ohne geeignete Grundstücke zu vertretbaren Preisen wird die Ankurbelung des sozialen Wohnbaus aber verhindert. "Warum wird in dieser Situation schon wieder ein Kasernenareal zum Höchstpreis verkauft, obwohl zur Umsetzung der Wohnbauinitiative Grundstücke zu vertretbaren Konditionen notwendig sind und auch im Regierungsprogramm das Vorhaben verankert wurde, Grundstücksflächen der öffentlichen Hand für den geförderten Wohnbau zu reservieren?", fragt Wurm und verweist auf den anstehenden Verkauf der Theodor-Körner-Kaserne im 14. Wiener Gemeindebezirk. Nach dem Biedermann-Huth-Raschke-Heeresareal, das um 1.000 Euro/m2 NFl verkauft wurde, ist sie die zweite Liegenschaft, auf der leistbarer Wohnbau schon wieder unmöglich gemacht wird. Wurm schließt daraus, dass die Regierung ihr Arbeitsprogramm offenbar selbst nicht ganz ernst nimmt. "Leistbares Wohnen braucht günstige Grundstücke. Die öffentliche Hand sollte hier Vorreiter sein".

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Mag. Karl Wurm
GEWOG / Neue Heimat
01/ 401 09 10 12

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