• 27.03.2015, 16:12:27
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  • OTS0183 OTW0183

Wiener Symposion zum Thema Kindesentzug, Jugendwohlfahrt und Psychiatrie

Psychiatrische Gutachten zerstören Familien. Deutsche und österreichische Experten treffen sich in Wien zur Diskussion

Utl.: Psychiatrische Gutachten zerstören Familien. Deutsche und
österreichische Experten treffen sich in Wien zur Diskussion =

Wien (OTS) - Die Bürgerkommission für Menschenrechte Österreich und
Deutschland und ihre Dachorganisation Citizen Commission on Human
Rights Europa (CCHR Europe) veranstalten gemeinsam ein Symposion zum
Thema Psychiatrie und Jugendwohlfahrt.

Jährlich werden Familien durch psychiatrische Gutachten zerstört. Die
"Inobhutnahme" von Kindern durch Jugendämter, infolge derartiger
"Gutachten" ist in Europa verbreitet und mittlerweile ein
einträgliches Geschäft.

2013 wurden in Deutschland 42.100 Kinder aus ihren Familien gerissen,
der Höchststand seit 1995. In Österreich sowie in der Schweiz sind es
jährlich etwa 10.000 Kinder, in Italien 34.000.

Eine Kindeswegnahme beruht oft auf "Psycho-Gutachten", in denen
behauptet wird, das Kind oder die Eltern seien psychisch krank oder
die Eltern "nicht erziehungsfähig". Solche Diagnosen existieren in
Wahrheit nicht.

Bei 57% der Kinder und Jugendlichen, die in Deutschland in
Pflegefamilien oder Heimen landen, werden ein bis drei psychiatrische
Diagnosen gestellt. 12% landen in einer Kinder- und
Jugendpsychiatrie. Die anderen landen in Kinderheimen oder
Pflegefamilien. Und nach der Abstempelung mit erfundenen
Psycho-Diagnosen folgt der systematische Einsatz von gefährlichen
Psychodrogen.

Eltern, die es verweigern, ihrem Kind Psychopharmaka zu geben, können
sehr schnell in den Verdacht kommen, das "Kindeswohl" zu missachten.
Die Konsequenz ist Kindesentzug oder zumindest der Verlust des Rechts
auf "Pflege und Erziehung". Danach "kümmert" sich der Staat in Form
des Jugendamts, beziehungsweise der Jugendamtsträger, um die
Verabreichung der Psychodrogen. Kindesentzug ist immer ein Trauma
für ein Kind. Dies führt nicht zuletzt zu einer weiteren
Rechtfertigung, das Kind mit weiteren psychiatrischen "Diagnosen" zu
stigmatisieren: Angststörungen, Bipolarität, Depressionen,
Psychosen, Störungen der emotionalen Entwicklung oder des
Sozialverhaltens sind nur wenige Beispiele der oft nachfolgenden
"Diagnosen".

Zum Symposion in Wien werden Experten aus den Bereichen Medizin und
Recht, Vertreter von Menschenrechtsorganisationen und Betroffene
erwartet, die zu diesem Thema sprechen werden.

Gezeigt werden Ausschnitte der aktuellen deutschen Dokumentation "Der
Schein trügt - Ein Blick in die Psychiatrie". Weiters wird das Buch
"Schwarzbuch Jugendwohlfahrt" des österreichischen Gerichtsmediziners
Dr. Hans Missliwetz vorgestellt. Beide Medien thematisieren unter
anderem die Problematik Psychiatrie und Jugendwohlfahrt.

Wann: 29. März 2015
von 10:00 bis 14:00

Ort: Palais Palffy
Josefsplatz 6, 1010 Wien

Symposion Jugendwohlfahrt und Psychiatrie

 Zum Symposion in Wien werden Experten aus den Bereichen Medizin und
 Recht, Vertreter von Menschenrechtsorganisationen und Betroffene
 erwartet, die zu diesem Thema sprechen werden.
 Gezeigt werden Ausschnitte der aktuellen deutschen Dokumentation
 "Der Schein trügt - Ein Blick in die Psychiatrie". Weiters wird das
 Buch "Schwarzbuch Jugendwohlfahrt" des österreichischen n
 Gerichtsmediziners Dr. Hans Missliwetz vorgestellt.  Beide Medien
 thematisieren unter anderem die Problematik Psychiatrie und
 Jugendwohlfahrt


 Datum:   29.3.2015, 10:00 - 14:00 Uhr
 Ort:     Palais Palffy
          Josefsplatz 6, 1010 Wien

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