• 26.03.2015, 14:51:22
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FPÖ-Kassegger: Standort Österreich in Europa muss gestärkt werden

Oberstes Ziel der freiheitlichen Energie- und Industriepolitik ist, Schaffen von Arbeitsplätzen

Utl.: Oberstes Ziel der freiheitlichen Energie- und Industriepolitik
ist, Schaffen von Arbeitsplätzen =

Wien (OTS) - "Es ist die Aufgabe europäischer Politik, den Standort
Europa für die Industrie so attraktiv wie möglich zu machen.
Gleichzeitig ist es aber auch die Aufgabe österreichischer Politik,
dies für den Standort Österreichs in Europa zu tun", betonte heute
FPÖ-Wirtschaftssprecher NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger in seinem
Debattenbeitrag. "Eine starke industrielle Basis ist nämlich die
Grundvoraussetzung für ein ökonomisches Wachstum, für Beschäftigung
und Innovation", so Kassegger weiter.

"An der Industrie hängen die klein- und mittelständischen
Unternehmen, die Dienstleister aber auch die Forschung und
Entwicklung. Es ist Aufgabe der Politik, optimale Standortfaktoren
herzustellen", so Kassegger, der einige Standortfaktoren aufzählte,
die Herausforderungen an die Politik darstellen, wie etwa die
Qualität der Ausbildung der Menschen, die Input-Kosten, hohe
Energiekosten, hohe Steuer- und Abgabenkosten beim Personal, aber
auch hohe Besteuerung auf Unternehmensergebnisse, oder Auflagen für
den Klima- und Umweltschutz. "Europa befindet sich im globalen
Wettbewerb der Standorte und Europa muss sehr aufpassen, seine
Position halten zu können", stellte Kassegger dazu fest.

Im Bericht würden viele Ziele erwähnt, die gut klingen,und die die
FPÖ auch unterstütze, aber der Teufel stecke dann wie immer in der
Umsetzung. Die österreichischen Ziele seien eine Verbesserung der
regulatorischen Rahmenbedingungen für Unternehmenund das Bestreben,
Strukturreformen anzugehen. "Wie wahr, wie wahr. Die Botschaft hör
ich wohl, allein mir fehlt der Glaube", so Kassegger dazu und weiter:
"Die FPÖ unterstützt zwei konkrete Maßnahmen der Bundesregierung, wie
die Entwicklung einer österreichischen Standortstrategie und das
Projekt Industrie 4.0".

Eine zentrale Bedeutung für eine positive Entwicklung des
europäischen Wirtschaftsstandortes habe der Bereich Energie. Die FPÖ
unterstütze daher die energiepolitischen Ziele, wie eine Verringerung
der Importabhängigkeit und Importquote von fossilen Brennstoffen
sowie die Erhöhung des Anteils von erneuerbarer Energie und den
völligen Ausstieg aus der Atomenergie. "Ein großes Problem von heute
ist aber der explosive Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die FPÖ will
daher eine Energie- und Industriepolitik machen, deren oberstes Ziel,
die Schaffung von wertschöpfenden Arbeitsplätzen ist. Diese sollten
aber auch mit dem Erhalt einer sauberen Umwelt vereinbar sein", so
Kassegger.

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