Greenpeace zur Energieunion: Schiefergas und Atomenergie dürfen keine Zukunftsoptionen sein

Europa muss auf Erneuerbare und Energieeffizienz setzen

Brüssel/Wien (OTS) - Greenpeace begrüßt das Bekenntnis des Europäischen Rates zum Klimaschutz, kritisiert jedoch die Widersprüchlichkeit der geplanten Schwerpunkte der Energieunion, die maßgeblich die EU-Energiepolitik bestimmen wird. Neben erneuerbarer Energie und Energieeffizienz könnten auch Schiefergas und Atomenergie zukünftig eine bedeutende Rolle spielen.

"Schiefergas und Atomenergie dürfen für Europa keine Zukunftsoptionen sein. Vizekanzler Mitterlehner muss zusammen mit anderen Ländern wie Deutschland und Dänemark Allianzen schmieden und sicherstellen, dass der Ausbau erneuerbarer Energieträger und Energieeffizienz Schwerpunkt der geplanten Energieunion wird", fordert Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace. Nur so werde das Klima geschützt und gleichzeitig die Abhängigkeit von außereuropäischen Energieimporten verringert.

Die EU hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 CO2-Emissionen um mindestens 40 Prozent zu reduzieren sowie bis 2050 die Wirtschaft weitgehend zu dekarbonisieren und bis dahin den Ausstoß von Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent zu senken. Beim informellen Treffen der europäischen Energieminister von 14. bis 16. April wird der vorliegende Entwurf zur Energieunion weiter diskutiert, bevor beim Energieministerrat im Juni erstmals eine gemeinsame Position der Mitgliedsstaaten verabschiedet wird.

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