Kulturminister Ostermayer ehrt Komponisten Beat Furrer

Verleihung des Großen Österreichischen Staatspreises im Bundeskanzleramt - "Würdiger Träger der Auszeichnung des Musiklandes Österreich"

Wien (OTS) - "Ich freue mich, dass der Kunstsenat Beat Furrer für den Großen Österreichischen Staatspreis vorgeschlagen hat", sagte Kulturminister Josef Ostermayer bei der Überreichung eines der wichtigsten Kunstpreise der Republik im Kongressaal des Bundeskanzleramtes. "Furrer ist ein international hoch geschätzter und geachteter Komponist, dessen Werke von renommierten Festivals, Konzert- und Opernhäusern wahrgenommen werden. Als solcher ist er ein besonders würdiger Träger dieser Auszeichnung des Musiklandes Österreich."

Der deutsche Literat Uwe Kolbe unterstrich in seiner Laudation: "Beat Furrer ist frei und vollkommen unabhängig. Er legt auch jeweils sofort ab, was er zuvor gemacht hat. Derart führt er uns heran an die Quelle von Sprache und Musik."

Josef Winkler, Präsident des Kunstsenats, würdigte in seinen einführenden Worten Furrers "originäre musikalische Sprache, die reich an feinsinnigen Differenzierungen, dabei aber voll ursprünglicher Kraft des Ausdrucks" sei.

Beat Furrer gab seiner Freude über die Auszeichnung Ausdruck und dankte allen Lehrern, Wegbegleitern und Förderern.

Der 1954 in Schaffhausen (Schweiz) geborene Beat Furrer, studierte ab 1975 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Im Jahr 1985 gründete er das Klangforum Wien, das er bis 1992 leitete und dem er seitdem als Dirigent verbunden ist. Im Auftrag der Wiener Staatsoper schrieb er seine erste Oper "Die Blinden". "Narcissus" wurde 1994 beim "steirischen herbst" an der Oper Graz uraufgeführt. Seit Herbst 1991 ist Furrer ordentlicher Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Ende der 90er Jahre hat er gemeinsam mit Ernst Kovacic "impuls" als internationale Ensemble- und KomponistInnenakademie für zeitgenössische Musik in Graz gegründet.

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