Elektro- und Elektronikindustrie schließt Kollektivvertragsverhandlungen mit plus 2,0 Prozent ab

Freizeitoption erweitert: "Langfristig planbare Maßnahme für ältere Arbeitnehmer"

Wien (OTS) - Die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie haben sich am 17. März 2015 geeinigt: Die Erhöhung sowohl der Ist-Löhne und -Gehälter als auch der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter für Arbeiter und Angestellte beläuft sich auf 2,0 Prozent, teilen der FEEI Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, die Gewerkschaft PRO-GE und die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) in einer gemeinsamen Presseaussendung mit.

Die Verhandlungspartner haben sich erneut auf verschiedene flexible Elemente der Lohn- und Gehaltsgestaltung geeinigt: Als zusätzliche Maßnahme besteht zum dritten Mal in Folge die Möglichkeit, neben der bewährten Verteilungs- und Einmalzahlungsoption die Ist-Erhöhung in Freizeit umzuwandeln. "Die Vereinbarung der so genannten Freizeitoption wurde dem Grunde nach auf die Dauer von zehn Jahren im Kollektivvertrag verankert. Insgesamt kann nun ein Arbeitnehmer während des Arbeitsverhältnisses die Option viermal wählen, vor dem 50. Geburtstag höchstens zweimal", skizziert Brigitte Ederer, Präsidentin des FEEI, die Vereinbarung. "Die Regelung ermöglicht vor allem für ältere Arbeitnehmer eine längerfristige, planbare Lösung", zeigen sich Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender PRO-GE, und Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, über den Abschluss zufrieden.

"Die Verhandlungen waren intensiv, aber von beiderseitigem Willen für eine vorausschauende Lösung getragen", sind sich beide Parteien einig. Vor allem die Freizeitoption stellt einmal mehr die Vorreiterrolle der Elektro- und Elektronikindustrie für moderne arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen unter Beweis. Der Abschluss erfolgte in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Das Ergebnis zeigt aber, dass sich beide Seiten ihrer Verantwortung zur Standortsicherung in Österreich bewusst sind, so die Verhandlungspartner abschließend.

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