• 17.03.2015, 21:24:04
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  • OTS0218 OTW0218

Elektro- und Elektronikindustrie schließt Kollektivvertragsverhandlungen mit plus 2,0 Prozent ab

Freizeitoption erweitert: "Langfristig planbare Maßnahme für ältere Arbeitnehmer"

Utl.: Freizeitoption erweitert: "Langfristig planbare Maßnahme für
ältere Arbeitnehmer" =

Wien (OTS) - Die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie
haben sich am 17. März 2015 geeinigt: Die Erhöhung sowohl der
Ist-Löhne und -Gehälter als auch der kollektivvertraglichen
Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter für Arbeiter und Angestellte
beläuft sich auf 2,0 Prozent, teilen der FEEI Fachverband der
Elektro- und Elektronikindustrie, die Gewerkschaft PRO-GE und die
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp) in einer gemeinsamen Presseaussendung mit.

Die Verhandlungspartner haben sich erneut auf verschiedene flexible
Elemente der Lohn- und Gehaltsgestaltung geeinigt: Als zusätzliche
Maßnahme besteht zum dritten Mal in Folge die Möglichkeit, neben der
bewährten Verteilungs- und Einmalzahlungsoption die Ist-Erhöhung in
Freizeit umzuwandeln. "Die Vereinbarung der so genannten
Freizeitoption wurde dem Grunde nach auf die Dauer von zehn Jahren im
Kollektivvertrag verankert. Insgesamt kann nun ein Arbeitnehmer
während des Arbeitsverhältnisses die Option viermal wählen, vor dem
50. Geburtstag höchstens zweimal", skizziert Brigitte Ederer,
Präsidentin des FEEI, die Vereinbarung. "Die Regelung ermöglicht vor
allem für ältere Arbeitnehmer eine längerfristige, planbare Lösung",
zeigen sich Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender PRO-GE, und Karl
Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, über den Abschluss
zufrieden.

"Die Verhandlungen waren intensiv, aber von beiderseitigem Willen für
eine vorausschauende Lösung getragen", sind sich beide Parteien
einig. Vor allem die Freizeitoption stellt einmal mehr die
Vorreiterrolle der Elektro- und Elektronikindustrie für moderne
arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen unter Beweis. Der Abschluss
erfolgte in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Das Ergebnis
zeigt aber, dass sich beide Seiten ihrer Verantwortung zur
Standortsicherung in Österreich bewusst sind, so die
Verhandlungspartner abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEE

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