- 17.03.2015, 09:21:34
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FPÖ-Steger fordert Maßnahmen gegen Jugendkriminalität
Vor allem in Wien sei die Jugendkriminalität dramatisch angestiegen, fast 50 Prozent der jugendlichen Straftäter seien keine österreichischen Staatsbürger.
Utl.: Vor allem in Wien sei die Jugendkriminalität dramatisch
angestiegen, fast 50 Prozent der jugendlichen Straftäter seien
keine österreichischen Staatsbürger. =
Wien (OTS) - "Rekordgebühren, Rekordschulden, Rekordarbeitslosigkeit
und Rekordkriminalität: Das ist die Bilanz von Rot-Grün in Wien. Auch
in der Jugendkriminalität liegt Wien an der Spitze", zeigte sich die
freiheitliche Jugendsprecherin NAbg. Petra Steger empört. Eine von
ihr eingebrachte parlamentarische Anfrage an Innenministerin Johanna
Mikl-Leitner habe nämlich klar aufgezeigt, wie dramatisch die
Situation tatsächlich sei: So seien im Vorjahr insgesamt 33.939
Jugendliche bis 17 Jahren angezeigt worden. Dies bedeute einen
Anstieg von 11,7 Prozent. "Besonders tragisch ist aber die
Entwicklung in der Bundeshauptstadt Wien: Hier kam es zu einer
Steigerung von 15,8 Prozent - somit wurden statistisch gesehen
täglich rund 23 Anzeigen gegen Jugendliche erstattet", erklärt
Steger.
"Anstatt des Verwirrspiels rund um den Wahltermin hätte sich
Bürgermeister Häupl lieber Gedanken machen sollen, wie man die knapp
9.000 Jugendlichen von Straftaten abhält. Denn gerade die
Perspektivenlosigkeit unter Jugendlichen - ausgelöst durch die
Rekordarbeitslosigkeit - hat dazu beigetragen, dass die Situation
immer dramatischer wird", so Steger, die in diesem Zusammenhang
darauf hinwies, dass immer mehr Jugendliche unter der Armutsgrenze
leben müssen und somit leicht anfällig für kriminelle Handlungen
seien. Eine der Hauptursachen dafür sei die verfehlte rot-schwarze
Bildungspolitik, sie habe ein Schulsystem geschaffen, das Jugendliche
vielfach aus der Pflichtschule entlasse, ohne ihnen die einfachsten
Kulturtechniken beigebracht zu haben. Diese Jugendlichen fänden in
weiterer Folge nur schwer einen Arbeitsplatz und nur schwer ihren
Platz in der Gesellschaft, was ein Abdriften ins kriminelle Milieu
begünstigte.
Erschreckend sei auch, dass fast 50 Prozent der jugendlichen
Straftäter in Wien keine österreichischen Staatsbürger seien. Gerade
im urbanen Raum habe sich klar gezeigt, wohin die undifferenzierte
Massenzuwanderung geführt habe. "Hier muss selbstverständlich darüber
nachgedacht werden, welche 'Erfolge' der damalige
Integrationsstaatssekretärs und jetzige Minister für
Integrationsangelegenheiten Sebastian Kurz erzielt hat, wenn nun
seine Kollegin Mikl-Leitner mit diesen horrenden Zahlen aufhorchen
lässt", so Steger.
Steger fordert die Bundesregierung auf, diese alarmierenden Zahlen
endlich ernst zu nehmen und nicht mehr länger zuzusehen, wie
Österreichs Jugend in die Kriminalität abdrifte. Vorschläge um das
Problem einzudämmen, gebe es genug. "Vor allem im sozialen Bereich
müsste der Hebel angesetzt werden, denn jeder arbeitslose Jugendliche
ist einer zu viel. Es müssen daher endlich sichtbare Zeichen gegen
den Kriminalitätswahnsinn gesetzt werden", so Steger.
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