FPÖ-Steger fordert Maßnahmen gegen Jugendkriminalität

Vor allem in Wien sei die Jugendkriminalität dramatisch angestiegen, fast 50 Prozent der jugendlichen Straftäter seien keine österreichischen Staatsbürger.

Wien (OTS) - "Rekordgebühren, Rekordschulden, Rekordarbeitslosigkeit und Rekordkriminalität: Das ist die Bilanz von Rot-Grün in Wien. Auch in der Jugendkriminalität liegt Wien an der Spitze", zeigte sich die freiheitliche Jugendsprecherin NAbg. Petra Steger empört. Eine von ihr eingebrachte parlamentarische Anfrage an Innenministerin Johanna Mikl-Leitner habe nämlich klar aufgezeigt, wie dramatisch die Situation tatsächlich sei: So seien im Vorjahr insgesamt 33.939 Jugendliche bis 17 Jahren angezeigt worden. Dies bedeute einen Anstieg von 11,7 Prozent. "Besonders tragisch ist aber die Entwicklung in der Bundeshauptstadt Wien: Hier kam es zu einer Steigerung von 15,8 Prozent - somit wurden statistisch gesehen täglich rund 23 Anzeigen gegen Jugendliche erstattet", erklärt Steger.

"Anstatt des Verwirrspiels rund um den Wahltermin hätte sich Bürgermeister Häupl lieber Gedanken machen sollen, wie man die knapp 9.000 Jugendlichen von Straftaten abhält. Denn gerade die Perspektivenlosigkeit unter Jugendlichen - ausgelöst durch die Rekordarbeitslosigkeit - hat dazu beigetragen, dass die Situation immer dramatischer wird", so Steger, die in diesem Zusammenhang darauf hinwies, dass immer mehr Jugendliche unter der Armutsgrenze leben müssen und somit leicht anfällig für kriminelle Handlungen seien. Eine der Hauptursachen dafür sei die verfehlte rot-schwarze Bildungspolitik, sie habe ein Schulsystem geschaffen, das Jugendliche vielfach aus der Pflichtschule entlasse, ohne ihnen die einfachsten Kulturtechniken beigebracht zu haben. Diese Jugendlichen fänden in weiterer Folge nur schwer einen Arbeitsplatz und nur schwer ihren Platz in der Gesellschaft, was ein Abdriften ins kriminelle Milieu begünstigte.

Erschreckend sei auch, dass fast 50 Prozent der jugendlichen Straftäter in Wien keine österreichischen Staatsbürger seien. Gerade im urbanen Raum habe sich klar gezeigt, wohin die undifferenzierte Massenzuwanderung geführt habe. "Hier muss selbstverständlich darüber nachgedacht werden, welche 'Erfolge' der damalige Integrationsstaatssekretärs und jetzige Minister für Integrationsangelegenheiten Sebastian Kurz erzielt hat, wenn nun seine Kollegin Mikl-Leitner mit diesen horrenden Zahlen aufhorchen lässt", so Steger.

Steger fordert die Bundesregierung auf, diese alarmierenden Zahlen endlich ernst zu nehmen und nicht mehr länger zuzusehen, wie Österreichs Jugend in die Kriminalität abdrifte. Vorschläge um das Problem einzudämmen, gebe es genug. "Vor allem im sozialen Bereich müsste der Hebel angesetzt werden, denn jeder arbeitslose Jugendliche ist einer zu viel. Es müssen daher endlich sichtbare Zeichen gegen den Kriminalitätswahnsinn gesetzt werden", so Steger.

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