- 11.03.2015, 13:19:20
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FPÖ-Podgorschek fordert Untersuchungskommission für die ÖVAG
"Die Tätigkeit des früheren ÖVAG-Aufsichtsrates und ÖVAG-Vorstandes ist zu überprüfen"
Utl.: "Die Tätigkeit des früheren ÖVAG-Aufsichtsrates und
ÖVAG-Vorstandes ist zu überprüfen" =
Wien (OTS) - "Leider ist die Hypo Alpe Adria nicht die einzige
Problembank in Österreich. Bei der ÖVAG mit ihrer ehemaligen Tochter
Kommunalkredit bahnt sich ein ähnliches Desaster an", erklärt der
freiheitliche Budgetsprecher und Fraktionsvorsitzende im
Hypo-U-Ausschuss, NAbg. Elmar Podgorschek, unter anderem in
Zusammenhang mit einem Bericht in der "Presse". Immerhin würden die
bisherigen Kosten des Staates im Zusammenhang mit der Rettung der
ÖVAG inklusive der ehemaligen ÖVAG-Tochter Kommunalkredit mindestens
rund 4,3 Milliarden Euro betragen; die vernichteten Werte insgesamt
lägen bei 8,3 Milliarden Euro.
Obwohl es mehrfach Warnungen bezüglich der starken Schieflage der
ÖVAG - 2010 und 2011 durch die EU Kommission - gegeben habe, sei die
Lage durch die ÖVAG selbst entgegen aller Fakten positiv dargestellt
worden. "Von der angekündigten Rückführung von staatlichem
Partizipationskapital, wie dies die ÖVAG Führung immer wieder
versprach, konnte nicht die Rede sein. Im Gegenteil, der Schaden
wurde immer größer", hält Podgorschek fest. Es sei daher anzunehmen,
dass die katastrophale Lage von Vorstand und Aufsichtsrat bewusst in
ein wesentlich besseres Licht gerückt worden sei. "Dies war für mich
ein Grund bereits vor einem Jahr Anzeige gegen die handelnden
Personen zu erstatten. An meiner Überzeugung, dass bei der ÖVAG
enormer Aufklärungsbedarf besteht, hat sich nichts geändert", erklärt
Podgorschek.
Wie bei der Hypo Alpe Adria müsse daher die Konsequenz eine
Untersuchungskommission - wenn möglich erneut unter der Leitung von
Dr. Griss - sowie - im Anschluss an den Hypo-U-Ausschuss - ein neuer
parlamentarischer Untersuchungsausschuss sein, fordert Podgorschek.
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