Schülerunion: Feedback unerlässlich für persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler

Gestern im Rahmen der Kampagne "Planlos" Podiumsdiskussion zu Thema Feedback in Graz - Morgen Podiumsdiskussion zu Schulautonomie in St. Pölten

Graz (OTS) - Gestern, Dienstag, veranstaltete die Schülerunion in Graz eine Podiumsdiskussion zum Thema Feedback. Am Podium saßen dabei Vertreterinnen und Vertreter der Schülerschaft, der Eltern, der Lehrerschaft, des Landesschulrats, sowie eine Vertreterin aus dem Hochschulbereich. Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion unterstreichen die Forderung der Schülerunion nach gelebter Feedbackkultur an Schulen. Die Diskussion fand im Rahmen der Kampagne "Planlos" statt. Es folgen weitere fünf Diskussionen in ganz Österreich. Die nächste Podiumsdiskussion findet am Donnerstag, 12. März, um 09:00 Uhr in der HAK St. Pölten zum Thema Schulautonomie statt.

Wie sich bereits am Anfang der Diskussion herausstellte, ist Feedbackkultur im Moment an Schulen oft nicht vorhanden. Die Betroffenen sind oft weder in der Lage konstruktives Feedback zu geben, noch sind sie in der Lage Feedback anzunehmen. Dabei waren sich die Vertreterinnen und Vertreter am Podium einig, dass eine positive Feedbackkultur in den österreichischen Schulen Einzug halten muss. Feedback ist enorm wichtig für die Steigerung der Unterrichtsqualität, als auch für die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Es hilft ihnen dabei, ihre Stärken zu erkennen und auszubauen. Auch für die Gesellschaft hätte eine -bereits in der Schule - gelebte Feedbackkultur positive Auswirkungen.

"Wenn man in der Schule schon nicht lernt, wie wichtig Feedback ist und wie man richtig Feedback gibt, wann soll man es dann lernen? Eine gelebte Feedbackkultur in der Schule ist somit für den weiteren Lebensweg der Schülerinnen und Schüler, als auch für die gesamte Gesellschaft enorm wichtig", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

"Die Ergebnisse der Podiumsdiskussion haben ganz klar gezeigt, wie wichtig eine gelebte Feedbackkultur in der Schule wäre. In jedem funktionierenden System gibt es die Möglichkeit für konstruktive Rückmeldung. Warum also nicht auch in unserem Schulsystem?", ergänzt Jürgen Dieber, Landesobmann der Schülerunion Steiermark.

Abschließend rufen die beiden die Politik zum Handeln auf:
"Die Politik muss endlich erkennen, wie wichtig Feedback für alle Beteiligten ist. Sie muss erkennen, dass Feedbackkultur extrem wichtig für die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler, für das Qualitätsmanagement unseres Schulsystems und schließlich auch für unsere Gesellschaft ist. Wir fordern daher die Politik dazu auf, verpflichtendes Feedback in die Schulen zu bringen", so beide abschließend.

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V.l.n.r.: Landesgeschäftsführer Simon Aldrian, Bundesobmann Felix Wagner, BMHS-Landesschulsprecher Philipp Nöhrer, Landesobmann Jürgen Dieber, Organisator Michael Holzer, Landesschulinspektorin Mag. Dr. Nadja Hoffer-Munter, Mag. Brigitte Rinnhofer (Lehrerin), Präsident des Landeselternverbands Mag. Andreas Waltenstorfer, Bundesgeschäftsführerin Julia Trinko, Moderatorin Miriam Sagmeister, Organisatorin Anna Hopper, FH-Prof. Mag. Dr. Kiendl-Wendner;

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Pressesprecher Schülerunion
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