VIRUS: Wenn Minister Mitterlehner mauert, Steuerreform absagen!

Chance auf Win Win Situation durch Umweltsteuern wird ignoriert

Wien (OTS) - Heftige Kritik an der Ignoranz von Vizekanzler und Wirtschaftminister Mitterlehner bezüglich der Einführung von Umweltsteuern übt die Umweltorganisation VIRUS. Sprecher Wolfgang Rehm: "Während im Land Hypomilliarden versenkt, Konkurse verschleppt werden und Autobahnbrückeneinstürze behandelt werden, als wäre nichts gewesen, übt sich die Regierung im monatelangen Steurerreform-Patt. Umso unverständlicher ist Mitterlehners Weigerung den Strohalm von Umweltsteuern zu ergreifen, obwohl diese auch der Wirtschaft gut tun könnten".

Wie VIRUS betont würden in Österreich Umweltsteuern seit Jahrzehnten diskutiert, ohne dass ein Durchbruch für das Prinzip:"mit Steuern steuern" erzielt werden konnte. Viele Steuerexperten hätten wiederholt betont, dass umweltbezogene Steuern Spielraum für massive Entlastung der angespannten Steuersituation auf anderen Gebieten etwa auf Arbeit bieten und so der Wirtschaft gut tun würden und natürlich dazu beitragen würden, umweltschädliche und teure Abläufe zu reduzieren. "Das könnte eine Win-Win-Situation herbeiführen, schade, dass dem Vizekanzler der Weitblick dazu fehlt und er sich in Besitzstandswahrermanier eines Wirtschaftskämmerers einbetoniert, statt den Wind eines Steuerreformfrühlings wehen zu lassen", kritisiert Rehm. Unter den gegenwärtigen Vorzeichen wäre es besser die vermurkste Steuerreform abzublasen," so Rehm abschließend.

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Wolfgang Rehm, 0699/12419913, virus.umweltbureau@wuk.at

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