• 10.03.2015, 22:00:02
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Neues Volksblatt: "Vergleich" von Herbert SCHICHO

Ausgabe vom 11. März 2015

Utl.: Ausgabe vom 11. März 2015 =

Linz (OTS) - Es ist ein Desaster auf mehreren Ebenen, das die
SPÖ-Finanzverantwortlichen den Linzern eingebrockt haben. An den
kreativen Finanzlösungen von Mayr und Dobusch werden sie wohl noch
länger kiefeln. Mit dem gestrigen Ausstieg aus dem Franken wurde
zumindest ein erster Schlussstrich gezogen, allerdings ein teurer.
Denn egal ob man nun 20,6 oder 36 Mio. Euro verspekuliert hat, mit
Einsparungsschritten à la Weihnachtsbeleuchtung (mit blau-grünem
Sanktus hat die SPÖ in der Adventszeit 30.000 Euro eingespart, dafür
blieben manche Einkaufsstraßen dunkel) wird dieser Verlust erst im
nächsten Jahrtausend wettgemacht sein. Hinzu kommt , dass mit dem
Ausstieg aus der Frankenanleihe noch immer die Überdrüber-Wette "Swap
4175" nicht geklärt ist, die "Optimierung" dieser Frankenanleihe.
Am Freitag trifft man sich zwar wieder vor Gericht, doch abseits
davon will man nun wieder über einen Vergleich reden. Hier liegt der
Hund offiziell nicht im Detail, sondern die Standpunkte zwischen der
ehemaligen Gewerkschaftsbank und den Linzer Genossen sind derzeit
meilenweit entfernt, wirkliche Kompromissbereitschaft hört sich
anders an. ... Aber vielleicht kommen ja beim Reden die Leute
zusammen, doch zwei Dinge sollten sowohl Bawag als auch die Stadt
Linz nicht vergessen: Hier geht es um öffentliches Geld, da darf
nicht gemauschelt werden. Und es geht auch um Verantwortung, die man
zu tragen hat.

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