- 10.03.2015, 11:50:56
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Leichtfried: Öffnung der Grenzen für Gigaliner konnte abgewendet werden
EU-Parlaments-Chefverhandler: Statt Monster-LKW gibt es nun Verbesserungen bei Umweltschutz und Sicherheit
Utl.: EU-Parlaments-Chefverhandler: Statt Monster-LKW gibt es nun
Verbesserungen bei Umweltschutz und Sicherheit =
Wien (OTS/SK) - Im Europäischen Parlament in Straßburg fand heute die
finale Plenarabstimmung zum Gigaliner-Bericht mitsamt der mit den
Mitgliedsländern erzielten Kompromisse statt.
SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried hat als
"Gigaliner"-Chefverhandler des EU-Parlaments das ursprünglich von der
EU-Kommission vorgelegte Dossier in eine völlig andere, ökologische
und bürgerfreundliche Richtung wenden können. "Der
grenzüberschreitende Verkehr von Monster-LKW wurde heute mit großer
Mehrheit abgelehnt. Gigaliner hätten massive Umbauarbeiten und Kosten
auch auf Österreichs Straßen verursacht. Das ist nun vom Tisch", sagt
Leichtfried. ****
Letztlich sind längere Laster nur in sehr eingeschränkten Fällen
erlaubt. Leichtfried: "Mir waren Umweltschutz und Verkehrssicherheit
sehr wichtig. Daher habe ich mich dafür eingesetzt, dass LKW nur dann
länger werden, wenn dies nachweisbar der Verkehrssicherheit und der
Umwelt dient. Gemeint sind damit etwa spezielle aerodynamische
LKW-Kabinen. Spezielle Konstruktionen können die Auswirkungen von
Kollisionen deutlich verringern. Runde Fahrerhäuser können das
Sichtfeld erhöhen und damit auch VerkehrsteilnehmerInnen wie
RadfahrerInnen und FußgängerInnen besser schützen."
Durch aerodynamische Fortsätze am Heck kann Sprit eingespart werden.
Laster, die alternative Antriebssysteme wie Hybrid-oder
Elektromotoren nutzen, dürfen bis zu eine Tonne schwerer sein, um
etwa das zusätzliche Gewicht von Batterien auszugleichen. Auch der
intermodale Container-Verkehr wird durch den Abbau bürokratischer
Hürden vereinfacht. FahrerInnen sollen außerdem künftig besser über
das Gewicht ihrer Ladung informiert werden. Für all diese Punkte gab
es heute eine Mehrheit im Europäischen Parlament. Vorgesehen ist eine
Umsetzungsfrist von zwei Jahren. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, Pressesprecher der
SPÖ-Europaabgeordneten, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
[email protected]
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