• 04.03.2015, 12:35:13
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ITB: Österreichs Tourismus setzt auf Song Contest und neue Märkte

2015 wird Österreich einmal mehr zum Treffpunkt Europas: ÖW investiert dank Sonderbudget des Wirtschaftsministeriums 1,2 Millionen Euro rund um Song Contest

ITB: Österreichs Tourismus setzt auf Song
Contest und neue Märkte

Utl.: 2015 wird Österreich einmal mehr zum Treffpunkt Europas: ÖW
investiert dank Sonderbudget des Wirtschaftsministeriums 1,2
Millionen Euro rund um Song Contest =

Berlin (BMWFW, ÖW, WKÖ) (TP/OTS) - "Das schwächere
Wirtschaftswachstum und die vielen geopolitischen Unsicherheiten
stellen auch die Tourismusbetriebe vor Herausforderungen. Trotzdem
zeigt sich der heimische Tourismus krisenfest und ist eine wichtige
Konjunkturstütze, wie die Rekorde zur Winter-Halbzeit zeigen. Diese
gute Positionierung gilt es weiter zu stärken", sagt Wirtschafts- und
Tourismusminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Eröffnung des
Österreich-Standes auf der ITB in Berlin gemeinsam mit der Obfrau der
Bundessparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), Petra Nocker-Schwarzenbacher, dem
oberösterreichischen Landesrat Michael Strugl sowie
ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba.

"Zur Unterstützung des Tourismus richtet die Österreich Werbung ihre
Marketing-Schwerpunkte noch stärker auf neue Märkte aus. Darüber
hinaus stellen wir ein Sonderbudget von 1,2 Millionen Euro für den
Song Contest zur Verfügung, um uns verstärkt als innovatives
Tourismusland und Brückenbauer zu positionieren", sagt Mitterlehner.
In diesem Sinne steht auch der heimische Auftritt bei der
Internationalen Tourismusbörse Berlin unter dem Motto "Österreich.
Treffpunkt Europas", wobei heuer vor allem die Musikvielfalt im
Mittelpunkt steht Auf 1.300 Quadratmetern sind die ÖW und rund 70
österreichische Partner vertreten, darunter alle neun
Landestourismusorganisationen, touristische Regionen, Städte und
Leistungsträger. Denn die ITB ist eine der weltweit wichtigsten
Tourismusmessen und Treffpunkt von über 170.000 Besuchern sowie 7.000
Medienvertretern.

Building Bridges - Tourismus-Sonderbudget für Eurovision Song
Contest

Für große Aufmerksamkeit sorgt vor allem der 60. Eurovision Song
Contest (ESC) - aus Sicht des Tourismus eine tolle Gelegenheit, sich
vor einem Millionenpublikum zu präsentieren und vom Medieninteresse
aus ganz Europa zu profitieren. "Alleine aus der Abhaltung der
Veranstaltung in Österreich werden rund 26,5 Millionen Euro Einnahmen
und Wertschöpfung lukriert. Dazu kommen die positiven Imageeffekte.
90 Prozent der Nächtigungen kommen aus Ländern, die am Song Contest
teilnehmen", betont Mitterlehner. Deshalb stellt das
Wirtschaftsministerium ein Sonderbudget von 900.000 Euro bereit, das
von Mitteln der ÖW ergänzt wird. Insgesamt stehen daher 1,2 Millionen
Euro für die Positionierung des heimischen Tourismus rund um den Song
Contest zur Verfügung.

Die ÖW liefert als Partner des ORF Impulse für eine spannende und
zeitgemäße Darstellung des Urlaubslandes Österreich und stellt den
mehr als 1.500 Medienvertretern Material in jeder Form für die
Rundumberichterstattung zur Verfügung. Darüber hinaus werden
gemeinsam mit Wien-Tourismus rund 100 internationale
Reiseveranstalter und Top-Medienkontakte aus dem Reise- und
Lifestyle-Bereich von 20. bis 24. Mai 2015 eingeladen. "Ziel ist es,
diesen für unser Tourismusmarketing wichtigen Multiplikatoren ein
junges, dynamisches und modernes Bild von ganz Österreich mittels
zeitgenössischer Musik und gelebter Kreativität in Kunst und Kultur
zu vermitteln", erklärt ÖW-Geschäftsführerin Petra Stolba.

Erfolgsgeschichte CEE und neue Märkte in Asien im Visier

Die Einflüsse Europas zeigen sich auch im Tourismus. Österreich ist
seit dem Fall des Eisernen Vorhangs wieder im Herzen Europas und seit
20 Jahren Mitglied in der Europäischen Union. Seither wurde die
touristische Erfolgsgeschichte Österreichs zunehmend auch vom
CEE-Raum geprägt. Mit 750.000 Ankünften machte Zentral- und Osteuropa
1995 erst drei Prozent des Aufkommens aus. Aktuell liegt der Anteil
bei acht Prozent bzw. 3,2 Millionen Ankünften. Die Ankünfte haben
sich also mehr als vervierfacht.
"Neben der Sicherung der etablierten Märkte geht es zunehmend darum,
Zukunftsmärkte außerhalb Europas zu erschließen, um Wachstum zu
generieren", betont Mitterlehner. Besonders viel Potenzial hat dabei
Asien. Der Anteil asiatischer Herkunftsmärkte könnte laut neuen
ÖW-Markteinschätzungen nahezu verdoppelt werden bzw. von derzeit vier
auf sieben Prozent im Jahr 2020 steigen. "In absoluten Zahlen wären
das 1,2 Millionen zusätzliche Ankünfte", erläutert Mitterlehner.

Spitzenreiter sind China, die arabischen Märkte oder Südkorea. "Aus
China verzeichnen wir heute schon mehr Ankünfte als aus Ungarn, und
man kann in den nächsten Jahren von einem dramatisch rascheren
Wachstum als bei unseren Nachbarn ausgehen. In diesen boomenden
Märkten wäre eine Verdoppelung der Ankünfte bis 2020 drinnen. Dafür
brauchen wir aber passende Produkte, auch im Ferientourismus - und
gemeinsames Marketing", erläutert Stolba. Die ÖW will daher die
aktuellen Markteinschätzungen und -strategien der Branche stärker
kommunizieren - ist es doch erklärtes Ziel für die kommenden Jahre,
mehr touristische Partner für die internationale Marktbearbeitung zu
gewinnen.

Herausfordernder Wettbewerb - Marktbearbeitung 2015

In einem immer stärker werdenden Wettbewerb braucht es die richtigen
Strategien, um Österreichs Top-Position zu behaupten. "Man muss die
Herausforderungen kennen um zu wissen, wie man ihnen begegnet - seien
es die immer kurzfristigeren Buchungen oder die jüngsten Rückgänge
aus Russland", zeigt sich WKÖ-Tourismussprecherin Petra
Nocker-Schwarzenbacher überzeugt. "Der Kursverlust des Rubels und
dessen wirtschaftliche Folgen lassen sich mit dem besten
Tourismusmarketing nicht ausgleichen, aber wir können den Markt für
einen späteren Aufschwung ‚warm halten‘ und kurzfristig Alternativen
identifizieren."

Trotz der starken Rückgänge aus Russland von November bis Jänner
konnte das hohe Nächtigungsniveau gehalten werden. Die größten
Zuwächse kamen dabei aus der Schweiz, Großbritannien und Italien.
"Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen und die Schnee- und
Wetterverhältnisse mitspielen, werden wir die Wintersaison 2014/2015
mit einem Nächtigungsplus von ein bis zwei Prozent abschließen
können", so Nocker-Schwarzenbacher.

Die ÖW setzt in ihrer Marktbearbeitung 2015 auf 30 Märkte in
Westeuropa, CEE und Übersee, in denen sie großteils auch mit eigenen
Büros vertreten ist - und konzentriert sich dabei auf jene Märkte mit
dem größten Potenzial für den heimischen Tourismus. "Das Gesamtbudget
beläuft sich auf rund 50 Millionen Euro", so Stolba abschließend.

Download- und Einbindungsdetails unter:
http://www.tourismuspresse.at/redirect/itboesterreichwerbung

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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