- 27.02.2015, 14:59:22
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Sanierungsoffensive schafft "Win-Win-Win"-Situation für Wachstum, Beschäftigung und Klimaschutz
WKÖ begrüßt thermische Sanierungsoffensive 2015, kritisiert aber Drosselung der Mittel
Utl.: WKÖ begrüßt thermische Sanierungsoffensive 2015, kritisiert
aber Drosselung der Mittel =
Wien (OTS/PWK148) - Die Wirtschaftskammer begrüßt die heute von
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Andrä
Rupprechter vorgestellte Sanierungsoffensive 2015. "Gerade in Zeiten
schwacher Konjunktur sind wachstumsfördernde Instrumente wie die
thermische Sanierung unabdingbar. Sie gibt wichtige Impulse für
Wachstum, Beschäftigung und Klimaschutz und schafft so eine
klassische █Win-Win-Win█ Situation", betont Stephan Schwarzer, Leiter
der WKÖ-Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik.
Von der Sanierungsoffensive profitieren Betriebe und ihre
Mitarbeiter, der Energieverbrauch sowie der CO2-Ausstoß werden
reduziert und das öffentliche Budget nicht belastet. Schwarzer: "Die
Zahlen sprechen für sich: Jeder Fördereuro löst ein Mehrfaches an
privaten Investitionen aus. Damit ist die Sanierungsoffensive auch
für den Finanzminister ein kostenneutrales Instrument der
Wirtschaftsankurbelung. Laut Experten sind die positiven Effekte für
das Budget sogar höher als die Ausgabenbelastung".
Außerdem werden durch die Sanierungen jährlich ca. 35.000 Tonnen
CO2-Emmissionen eingespart, und bei verbessertem Komfort für die
Gebäudenutzer sinken Energieverbrauch und -kosten. "Das zeigt: Die
thermische Sanierung ist ein Musterbeispiel einer wirtschaftlich
sinnvollen Klimaschutzmaßnahme. Erfolgreiche Umweltpolitik setzt auf
Anreize statt auf Strafen", so der WKÖ-Experte.
WKÖ fordert Aufstockung statt Drosselung der Fördermittel
Im letzten Jahr waren die Fördermittel jedoch bereits im August
ausgeschöpft. Dieser regelrechte Ansturm beweist, dass die Nachfrage
sowohl bei Betrieben als auch Privatpersonen weit größer als der
Fördertopf ist. "Viele Unternehmer und Bürger waren von dem abrupten
Ende der Förderaktion im Hochsommer überrascht und enttäuscht. Es
darf nicht sein, dass ohne Vorwarnung, also quasi über Nacht, der
Einreichungsschluss verkündet wird und mühevoll erarbeitete Projekte
nicht mehr eingereicht werden können."
Deshalb appelliert die WKÖ an die Bundesregierung, die jährliche
Sanierungsquote von derzeit 1% auf 3% zu erhöhen - samt Aufstockung
statt Drosselung der finanziellen Mittel. "Als Minimum hätten auch
heuer wieder 100 - statt der nun fixierten 80 - Millionen Euro für
die thermische Sanierung zur Verfügung stehen müssen, davon 30
Millionen für Betriebe", so Schwarzer. Darüber hinaus müsse die
Abwicklung der Förderung weiter optimiert werden. Schwarzer: "Das
Förderprogramm soll ja Investitionen beschleunigen, nicht
aufschieben. Es freut uns, dass wir dies für Projekte bei
Betriebsgebäuden sicherstellen konnten". (PM)
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